Die Krise schlägt weiter zu und Dinge passieren, die waren vor einiger Zeit noch undenkbar. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Porsche mal so in Schlittern kommen könnte oder wir bald ein paar Kaufhäuser in den bundesdeutschen Innenstädten stehen haben. Gerade las ich nun einen Post im Vielflieger Blog, dass die britische Airline British Airways plant, in neuen Langstreckenflugzeugen auf die Ausstattung mit einer First Class Kabine zu verzichten. Das zumindest behaupte der englische Guardian.
Grund sei die sinkende Nachfrage. Es gebe einfach nicht mehr ausreichend Menschen, die bereit sind massiv mehr Geld auszugeben nur um Champagner zu schlürfen und die Füsse ein wenig auszustrecken. Auch in älteren Maschinen wolle man den Luxuskäfig raus reißen und durch mehr billige Plätze ersetzen.
Ok. Nachvollziehbar das Ganze. Aber was macht man, wenn die Rubel wieder rollt und der geneigte Flugreisende wieder nicht mehr weiss wohin mit seinem Geld? Baut man dann sukzessive wieder um. So von hinten nach vorne? Erst eine Reihe Business Class, dann zwei und so weiter? Im Zweifelsfall hat die sinkende Kapazität an First-Class-Plätzen wahrscheinlich zur Folge, dass die noch vorhandenen noch teurer werden. Doch wer Business-Class fliegt, dem dürfte auch das egal sein.