Mitten im Chaos

Junge, Junge, das war eine Aktion. Nach einem fantastischen Urlaub in der Karibik, sitze ich nun wieder am heimischen Schreibtisch. Erstmal muss ich mich natürlich bei all denen entschuldigen, die auf eine Liveberichterstattung direkt vom Schiff gewartet haben. Der Spaß war schlicht und einfach zu teuer. Beim einem Minutenpreis von 75 Cent und der grossartigen Aussicht eines Rumpunsches am Pool war es mir leider nicht möglich irgendwelche Post abzusetzen.

Aber es war grossartig. So eine Kreuzfahrt kann ich nur jedem empfehlen. Und wenn man sich die ganzen alten, übergewichtigen Menschen wegdenkt, ist das ne richtig Sause. Nein, ganz so schlimm war es nicht. Aber ab und an habe ich schon gedacht, dass die neben Salz und Peffer auf den Tisch auch gleich mal den Defibrilator stellen sollten. Kurz und gut. Grosser Spass.

Dann die Rückreise. Nichts ahnend los geflogen und direkt im europäischen Schneechaos gelandet. Erst Madrid. Impulsive Spanier, die seit gefühlten 78 Stunden auf ihren Anschlussflug warten. Kein Spass. Dann die Nacht mit 8000 anderen auf dem Frankfurter Flughafen verbracht. Die Medien berichteten. Auch kein Spass. Zum Glück war ja direkt Weihnachten, so dass genug Zeit war sich zu erholen.

Übernachten am Frankfurter Flughafen

Lange Rede, kurzer Sinn. ich bin zurück und bleibe Euch auch im Jahr 2010 erhalten. Und wieder werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. Es ist ja Weltmeisterschaft im nächsten Jahr. Mich persönlich interessiert Fußball ja nicht die Bohne, aber wenn es den ein oder andere meiner geneigten Leser interessiert, wie ich mit dem ganzen Fußballwahnsinn, der auf uns zurollt fertig und werde und was ich generell davon halte, der schaut doch ab Anfang des Jahr mal hier rein. In diesem Sinne: Auf ein feines 2010. Ich wünsche Allen gute Reisen, tolle Erlebnisse und nur das Beste.

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