Ja, ja die guten Zeiten sind vorbei. Früher, da hat man Ende des Jahres den gemeinsamen Familienurlaub für das jeweilige nächste Jahr geplant. Dafür ist man dann ins Reisebüro gegangen, eine nette Dame hat ein paar Vorschläge gemacht, man ist nach Hause gegangen, hat noch mal ne Nacht drüber geschlafen, und am nächsten Tag dann wieder ins Reisebüro und gebucht. Spätestens im Februar war dann Alles klar, die Flüge und Hotels für den Sommer ausbebucht. Alle konnten planen, alle waren glücklich. In Zeiten des Internets und der damit verbundenen Zugänglichkeit von Informationen, schnellen Buchungswegen und dem großen Thema der Reiseempfehlungen der virtuellen Freunde und Experten wird die Auswahl schwieriger. Und in Zeiten knapper Kassen, hofft ein jeder zudem auf ein Schnäppchen in letzter Minute. Die Welt wird ein ganz klein wenig Last Minute. So entfallen heute 40% der Umsätze der deutschen Reisebüros auf die Monate Juni/ Juli. Der Reisende wird spontan und damit unkalkulierbar. Das hat enorme Auswikungen aus die Tourimusbranche, die selbstverständlich versuchen mit diesem Trend umzugehen. Was bleibt ihnen auf anderes übrig.
Lange Rede, kurzer Sinn. Eine wirklich gelungene Kolumne zu genau diesem Thema, den Folgen und wir man damit umgehen sollte von Ralf Niemczyk las ich vor ein paar Tagen bei Merian. Und genau diese möchte ich allen Lesern hiermit wärmstens ans Herz legen.