Archiv für die Kategorie „Reisetipps“

Hotel-Pools in New York: Mittendrin statt nicht reinkommen

Mittwoch, 4. August 2010

Heute schwimmen wir nicht in Müllcontainern sondern in den ganz feinen Hotels in New York. Habe gerade eine Einladung gelesen, wie man in die Wellness-Oasen reinkommt, ohne dass man in den (meistens) sauteuren Häusern auch übernachten muss.

 

Meine Lieblingsseite Urbandaddy schreibt heute wie das geht. Und das nette daran ist, dass sie auch schreiben, ob es sich lohnt. Mein Favoritenpool ist ganz klar das Hotel Gansevoort. Scheint ein nettes Publikum zu sein, auch wenn es recht anspruchsvoll sein soll rein zu kommen.

Scheint insgesamt aber ein recht nettes Hotel zu sein, kannte ich bisher nicht…

 

Noch ein Grund mal wieder nach Amerika zu reisen, wunderbar! Flüge gibt’s hier und Hotels hier und das Gansevoort gibt’s hier.

Neue Weltkulturerbe-Stätte: Harzer Wasserwirtschaft

Dienstag, 3. August 2010

Schon mal was von der Oberharzer Wasserwirtschaft gehört? Ich auch nicht, bis ich vorgestern von den neuen 21 Unesco Kulturerbestätten gelesen habe. Neben vielen anderen wurde auch eine Stätte in Deutschland gekürt. Das ganze ist das größte Wasserwirtschaftssystem für die Versorgung der Bergwerke mit Wasserkraft. Schon vor 300 Jahren konnten die Bergleute so nach Silber und anderen Metallen bis in 300 Meter Tiefe suchen. Die über die Wasserkraft gewonnene Energie diente vor allem der Entwässerung der Schächte vom Grundwasser. Außerdem wurden so die Aufzüge zum Einfahren in die Schächte betrieben.

Was es nicht alles gibt, oder? Jetzt hab ich auf meiner nächsten Fahrt gen Berlin mit dem Auto auf jeden Fall einen Zwischenstopp im Harz. Bin sehr gespannt.

 

 

Schwimmen im Müllcontainer: Dumpster Pools

Dienstag, 3. August 2010

Nette Idee aus New York. Bereits im letzten Sommer wurden in New York Müllcontainer zu Schwimmbecken umfunktioniert.

 

 

 

Und dieses Jahr wird alles noch etwas größer und feiner. So werden an den ersten drei August-Wochenenden in der Park-Avenue in Manhattan drei Pools aufgestellt. Und da New York ja nicht gemeinsam in drei kleinen Containern baden gehen kann, gibt es Bade-Zeiten-Beschränkungen. Und damit es sauberes Wasser gibt, ist ein Filter-System eingebaut. Hat dann ja nicht mehr so viel mit Müllcontainern zu tun… Aber lustig sicher trotzdem. Flüge, um am Wochenende dabei zu sein, gibt’s hier.

Mit den Delfinen tauchen: Neues Mini-U-Boot

Dienstag, 27. Juli 2010

So was gefällt mir, was der Spiegel da schreibt, würde ich auch mal gerne ausprobieren.

Merlin heißt das kleine Ding, ein Mini-U-Boot, es kann drei Leute aufnehmen und immerhin bis 40 Meter tief tauchen. Bedienung idiotensicher, also keine waghalsigen Tauch- und Steigmanöver möglich. Batterie hält ewige fünf Stunden, davor ist jede Sauerstoffflasche leer und die braucht man nämlich da es keine Kabine gibt, man also im “Freien” sitzt. Besonders ist auch, dass das kleine Boot sehr leise ist und sonst auch wenig Wirbel im Wasser verursacht, was dazu führen soll, noch näher an Fischschwärme heranzukommen oder sogar mit Delfinen ein kleines Stück mit zu schwimmen. Klingt doch Spitze. Einziges Problem mal wieder der Preis: Pro Woche vermietet für schlanke $ 25.000. Aber es gibt Aussicht auf Besserung, sagt doch der Erfinder: “In zehn Jahren wird diese Technologie nicht viel teurer sein als ein Tauchurlaub.

 

PS: Unser Freund Richard Branson hat bereits ein Exemplar und vermietet es auf seiner Ferieninsel Necker Island.

So nah dann doch wieder nicht: Wal springt aufs Segelboot

Donnerstag, 22. Juli 2010

Der Spiegel schreibt heute eine Geschichte, die ich kaum glauben kann: Ein 40-Tonnen Wal springt beim Whale-Watching ins Segelboot der Beobachter. Die Bilder sind ja recht eindrucksvoll: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-57421.html

Ist ja schön, wenn die Tiere recht nah ans Boot schwimmen, denk ich. Aber wenn der Wal sichs anders überlegt, un auch mal sehen will, wie es an Bord aussieht. Respekt. Und wie bekommt man den Wal dann wieder ins Wasser? Ein sanfter Tritt wird wohl kaum reichen, oder?

Was der Spiegel schreibt, liest sich wie beim weißen Hai: “Nachdem sie schon etwa eine halbe Stunde einen Wal in einiger Entfernung beobachtet hätten, sei dieser zunächst in der Tiefe verschwunden, sagte Paloma Werner, Angestellte der Kapstädter Segel-Akademie, die zusammen mit dem Segellehrer Ralph Mothes an Bord war. Plötzlich sei das Tier aus dem Ozean aufgetaucht und auf die Yacht gekracht. “Gott sei Dank hatten wir ein Boot aus Stahl”, sagte Mothes.”

 

Reisetipp in eigener Sache

Dienstag, 13. Juli 2010

Also eigentlich ist es ja nicht so meine Art, so richtig auf den Putz zu hauen und zu erzählen, wie toll man ist, wie spannend die eigenen Projekte und was weiss ich nicht nicht sind. Aber heute muss ich mal mir und allen anderen Leipzigern, die diese Stadt zu dem machen, was sie ist, kräftig auf die Schulter klopfen und laut in die Welt rufen. Kommt nach Leipzig. Besucht diese wunderschöne Stadt im Osten der Republik. Städteurlaube sind in. Warum immer Berlin, München oder Hamburg? Leipzig is the place to be.

Woher kommt mein plötzliches Selbstvertrauen und das Mitteilungsbedürfniss? Schuld ist die New York Times, die unser Leipzig jüngst zu einer der interessantesten Städte kürte. Und Recht haben sie. An dieser Stelle: Vielen Dank an Roland und Jana für die besten Burger der Stadt. Vielen Dank Matthias, Auge und den ganzen Rest für eines der aufregendsten Indie-Events der Republik. Zu Recht habt Ihr es die NYT geschafft. Danke an uns alle. So, jetzt aber genug. Be there or be square. Besucht Leipzig. Jetzt.

Höhen auf der Alpspitze: AlpspiX

Dienstag, 6. Juli 2010

Das kann doch nicht wahr sein, jetzt gibts auch auf der Alpspitze bei Garmisch so eine begehbare Stahlkonstruktion, die über die Wand an der Bergstation hinausragt. Was soll man da, fragen wir uns zurecht. Vorne, am Ende des Stegs angekommen, kann man so 1.000m in die Tiefe schauen. Ja super, jetzt gibt’s diesen Erlebnisscheiß auch noch bei uns – ich hatte gehofft, die Entwicklung bleibt im Grand Canyon mit dieser Aussichtsplattform stecken. Und weg bekommt man ja sowas auch nicht mehr, das Ding ist ja 11 Meter im Fels verankert. Muss wohl noch mal ein Volksentscheid her, um das wieder abbauen zu lassen…

 

Ab nach Griechenland

Dienstag, 8. Juni 2010

Es ist Alles ein wenig aus dem Lot im Moment. Die gesamtwirtschaftliche Lage meine ich. Das schlägt sich auch auf die Preise von Pauschalreisen nieder. So ist es derzeit extrem günstig in das gebeutelte Griechenland zu reisen, wohingegen Thailand preislich ziemlich angezogen hat. So war zumindest gestern im Reiseteil von Focus Online zu lesen. Herausgefunden hat diese Tendenz das Reiseportal Holidaycheck.

Aber im Klartext. Insgesamt sind Pauschalreisen im Gegensatz zum Jahr 2009 2,5 Prozent teurer geworden. Auf die Insel Kreta kommt man derzeit jedoch für 14,4 Prozent weniger als noch im Mai 2009. Auch nach Malle kommt man derzeit wieder in wenig billiger. Zogen die Kosten im April noch um 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an, gaben sie im Mai wieder um 0,1 Prozent nach.
Am anderen Ende der Fahnenstange steht derzeit Thailand. Sage und Schreibe 27,3 Prozent mehr als im Vorjahr muss man für den Urlaub dort ausgeben. Wow. Das ist ordentlich.

Verkehrte Welt möchte ich sagen, war Thailand doch bisher bei allen preisbewußten Urlaubern extrem hoch im Kurs. Ich würde in diesem Jahr in jedem Fall für einen Urlaub im Euro-Raum plädieren. Am Besten Griechenland. So kann ein jeder privat noch ein Stückchen zum Griechenland-Rettungspaket beisteuern. Entwicklungshilfe mal anders.

Wo bleiben sie denn?

Mittwoch, 2. Juni 2010

500.00 Besucher. Das waren die ersten Prognosen, was die Anzahl der ausländischen Besucher in Südafrika zur Fußballweltmeisterschaft angeht. Diese Zahl wurde dann auf 350.000 reduziert und heute ist man froh, wenn 300.000 Besucher zur Fußballweltmeisterschaft nach Südafrika reisen werden. Glaubt man einem Artikel bei Focus-Online, so macht sich derzeit Ernüchterung breit, was den Erfolg des sportlichen Großereignisses angeht. Die Verantwortlichen suchen die Gründe in den neuen Realitäten, die derzeit in erster Linie von Wirtschaftskrisen und Hiobsbotschaften bestimmt werden.

Trotzdem ist Urlaub in Südafrika noch immer ein Traum für viele und die dortige Tourismusindustrie funktioniert. Während überall die Zahlen einbrechen, geht es am Kap stetig aufwärts. Kein Wunder, wie ich finde. Das Land ist wirklich ein Traum. Mit oder ohne Fußball. Vielleicht ist es eh besser nach dem WM nach Südafrika zu reisen, wenn der Trubel vorbei ist und Alles wieder billiger wird. Für die Südafrikaner tut es mir dennoch leid. Da hat man schon mal die Weltmeisterschaft zu Gast und keiner kommt.

Gewinner und Verlierer im Städtetourismus

Montag, 15. März 2010

Ich persönlich stehe ja auf Städtereisen. Es gibt wirklich kaum etwas Besseres als am Freitagnachmittag mal fix in den Flieger oder in die Bahn zu steigen und das Wochenende in einer fremden Stadt zu verbringen. Zu genau diesem Thema entdeckte ich heute einen Artikel im Onlineangebot der WELT.

Es geht um die deutschen Gewinner und verlieren im Ranking der beliebtesten Destinationen im Bereich des Städtetourismus. Zwar mussten die 50 beliebtesten deutschen Städtereiseziele im Jahr 2009 insgesamt Einbußen von 0,81% hinnehmen, insgesamt gesehen ist der Städteurlaub aber nach wie vor sehr beliebt. Auf den Spitzenpositionen tummeln sich, wenig überraschend, nach dem großartigen Hamburg, Berlin mit 6,1 Millionen Besuchern und München 3,7 Millionen Besuchern im Jahr 2009. Die größten Absteiger sind Wuppertal mit einem Minus von sage und schreibe 15,87% und Offenbach mit einem nicht wegzudiskutierenden Minus von 11,5 %.

Die Ergebnisse überraschen nun nicht sonderlich. Wer öfter in Berlin-Mitte unterwegs ist, fragt sich ja schon, ob es überhaupt noch Einheimische gibt. Und seit die grossartige Pina Bausch nicht mehr unter uns weilt, gibt es auch einen entscheidenden Grund weniger nach Wuppertal zu fahren.