Archiv für die Kategorie „Reisetipps“

Gewinner und Verlierer im Städtetourismus

Montag, 15. März 2010

Ich persönlich stehe ja auf Städtereisen. Es gibt wirklich kaum etwas Besseres als am Freitagnachmittag mal fix in den Flieger oder in die Bahn zu steigen und das Wochenende in einer fremden Stadt zu verbringen. Zu genau diesem Thema entdeckte ich heute einen Artikel im Onlineangebot der WELT.

Es geht um die deutschen Gewinner und verlieren im Ranking der beliebtesten Destinationen im Bereich des Städtetourismus. Zwar mussten die 50 beliebtesten deutschen Städtereiseziele im Jahr 2009 insgesamt Einbußen von 0,81% hinnehmen, insgesamt gesehen ist der Städteurlaub aber nach wie vor sehr beliebt. Auf den Spitzenpositionen tummeln sich, wenig überraschend, nach dem großartigen Hamburg, Berlin mit 6,1 Millionen Besuchern und München 3,7 Millionen Besuchern im Jahr 2009. Die größten Absteiger sind Wuppertal mit einem Minus von sage und schreibe 15,87% und Offenbach mit einem nicht wegzudiskutierenden Minus von 11,5 %.

Die Ergebnisse überraschen nun nicht sonderlich. Wer öfter in Berlin-Mitte unterwegs ist, fragt sich ja schon, ob es überhaupt noch Einheimische gibt. Und seit die grossartige Pina Bausch nicht mehr unter uns weilt, gibt es auch einen entscheidenden Grund weniger nach Wuppertal zu fahren.

Neue Snowboardlocation – Berlin Mitte

Mittwoch, 20. Januar 2010

Alpen kann ja jeder. Aspen ist was für Langweiler. Wer was auf sich hält fährt in de Hauptstadt Ski und Snowboard. So machen es auf jeden Fall die Kollegen von TripsbyTips vor, die wirklich eindrucksvoll beweisen, dass man nicht erst hunderte von Kilometern hinter sich bringen muss, um mal zu zeigen welche Pistensau in einem steckt. Der Berliner Mauerpark ist halt nicht nur im Sommer nett, sondern hat auch im Winter einiges zu bieten. Fragt sich nur, was die passende Aprés-Ski-Location ist. Doch da dürfte es in Berlin ja eigentlich auch keinen Mangel geben.

Aber da muss es noch mehr geben. Surfen im Englischen Garten in München. Snowboarden in Berlin. Was gibt es noch? Freue mich auf Tipps.

Ein neuer Koloss

Dienstag, 19. Januar 2010

Das Jahr ist noch jung und beginnt direkt mit Superlativen. Nachdem ich im Dezember in der Genuss kam an einer Kreuzfahrt von Celebrity Cruises teilzunehmen, ist mein Blick ja für das ganze Thema Kreuzfahrt sehr geschärft. Und es ist ja auch wahrlich unglaublich was in dieser Boombranche so abgeht im Moment. Ein totaler Hammer in meinen Augen ist das neue Schiff der Flotte der Royal Caribean. Die “Oasis of the Seas“. Dieses Schiff sprengt wirklich alle Rekorde und ich habe zwei Videos im Cruise-Blog entdeckt, die ich Euch und Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Es kribbelt schon wieder und ich könnte auf der Stelle wieder in See stechen. Ein Ziel für 2010. Ne Spitztour mit diesem Koloss der Meere.

Lesetipp für Preisbewußte

Montag, 30. November 2009

Warum eigentlich immer online lesen? Ich persönlich finde es einfach gut beim Lesen noch Papier in der Hand zu haben. Zumindest ab und zu mal. Daher gibt es hier ab sofort eine neue Rubrik. In unregelmässigen Abständen werde ich hier Leseempfehlungen aus der Offline-Welt zum Besten geben.

Den Anfang macht kein Buch, sondern die aktuelle Ausgabe der GEOSAISON. Denn neben Artikeln zu Kreuzfahrtschiffen (Nachtigall ick hör Dir trapsen) und einen guten Artikel über die Skidestination Lake Placid widmet sich das aktuelle Heft dem großen Thema “Bezahlbare Träume – 62 Spartipps rund um die Welt”. Wenn das mal nix ist. Kurz vor Weihnachten, mitten in der Krise. Die Auswahl der vorgestellten Destinationen und “Schnäppchen” ist groß und umspannt tatsächlich den kompletten Globus. Angefangen bei den Seychellen über Herrenhäuser in Indien bis zu Budgethotels in München ist Alles dabei.

Meine Highlights sind sicher die eigene Insel vor der kroatischen Küste für 22 € pro Person und Nacht und die “Rhino Post Safari Lodge” im Krüger National Park. Hier schlafen die Gäste entweder in komfortablen Chalets oder romantisch unter freiem Himmel. Wem mehr nach Betätigung auf dem Wasser ist, für den ist auch ein Highlight dabei. Segeln rund um Fidschi. Kostet auch kein Vermögen und kann man wohl mit Fug und Recht als ein Traumurlaub bezeichnen.

Also, mein Lesetipp für diese Woche. GEOSAISON. Sehr gut zum träumen bei dem miesen Wetter da draussen. Ach ja und bei der Gelegenheit: Träumen tue ich schon von meinem Urlaub. In 10 Tagen geht es los. Wohin wird noch nicht verraten. Nur soviel: Ich werde berichten. Live und in Farbe. So stay tuned.

Mehr Rechte für Passagiere bei Flugverspätungen

Donnerstag, 26. November 2009

Es ist der Hass. Der Flug verspätet sich und man hängt untätig mit den mitleidenden Passagieren stundenlang am Gate rum und wartet auf die erlösende Durchsage. Eine alltägliche Situation, hebt doch in Europa sage und schreibe jeder 5. Flug mit mindestens 15 Minuten Verspätung ab.

Was viele nicht wissen, bei deutlich verlängerten Wartezeiten hat man als Passagier ganz klar definierte Ansprüche gegenüber der Airline. Und ganz frisch hat der Europäische Gerichtshof die Rechte der Passagiere nochmals gestärkt. Einen informativen Artikel dazu las ich gestern bei Focus Online.

Demnach sind Verspätungen bis zu zwei Stunden zwar nicht in Ordnung, für die Airline jedoch schadlos. Erst danach hat man sich gefälligst um die Passagiere zu kümmern. Und das schliesst sowohl die Anreichung von Mahlzeiten und Erfrischungen mit ein, wie auch das Recht zwei kostenlose Telefonate zu führen oder zwei Mails oder Faxe abzusetzen. Klingt ein wenig nach Verhaftung wie ich finde. Jedoch sind die zwei Stunden nicht Allgemeingültig. Die zu akzeptierende Wartezeit ist direkt an die Flugentferung gekoppelt. Je weiter der Flug, desto mehr Wartezeit ist o.K.

Doch damit nicht genug. Der Europiäsche Gerichtshof hat jetzt klar gestellt, das extreme Flugverspätungen mit Flugannulierungen gleichzustellen sind. Somit haben auch Opfer von extremen Verspätungen ab 3 Stunden jetzt den Anspruch auf Entschädigung. Auch hier gilt die Staffelung nach der Flugentfernung. Bei Flügen bis 1.500 km gibt es 250 Euro, bei Flügen über 3.500 Kilometer ganze 600 Euro Entschädigung.

Gut für die Passagiere das Ganze. Für die Airline sicher schwierig. Nicht immer sind Verspätungen einzukalkulieren oder die Schuld der Airline. Mit den neuen Regelungen wird das ganze für die Fluggesellschaften unkalkulierbarer. Wollen wir hoffen, dass sie dieses Risiko nicht auf die Flugpreise umlegen.

Gewagt – Favela-Hotels in Rio de Janeiro

Dienstag, 24. November 2009

Hotels habe ich hier im Blog ja schon einige vorgestellt. Heute habe ich mal wieder ein ganz besonderes Fundstück. Im Hotel-Blog las ich einen Artikel zu Favela-Hotels in Rio de Janeiro. Das ist sicher nicht jedermanns Geschmack und nicht das Richtig für Sicherheitsfanatiker, gelten die Favelas in der brasilianischen Metropole doch als besonders heißes Pflaster. Aber Copacabana kann ja jeder.

Eines der Hotels, das Hotel Santa Teresa, beherbergte angeblich früher ein Etablissement in dem sich Männer mit leichten Damen amüsierten. Mittlerweile wurde es aufwendig saniert und bietet dem verwöhnten Gast einen einmaligen Blick über den Zuckerhut. Die Preise sind dann mit 230 Euro pro Nacht nicht ganz so Favela-Like.

Es geht aber auch billiger. Die Pousada Favelinha bietet auch einen schönen Blick und einfache Zimmer für 21. Euro die Nacht. Oder das Maze. Hier gibt es 8 Doppelzimmer und acht Appartements mit Selbstversorgung.

Wie gesagt, sicher nicht für jeden etwas, aber sicher eine Möglichkeit eine Seite von Brasilien zu sehen, die fester Bestandteil südamerikanischer Alltagskultur ist und ohne die Brasilien sicher nicht das wäre, was es ist.

Neues Hotel für Formel1-Fans

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Dubai und die vereinigten arabischen Emirate sind bekannt für Ihre phänomenalen Bauwerke, bei denen der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Heute las ich auf Bild.de von einem neuen Projekt im Wüstenstaat Abu Dhabi, das besonders für Rennsportfans genau das Richtige sein sollte. Den passenden Geldbeutel natürlich vorausgesetzt. Denn pünktlich zum Finale der Königsklasse des Motorsports am 1. November soll auf der künstlichen Insel Yas Island vor der Küste von Abu Dahbi ein Luxushotel mit integrierter Formel1-Strecke eröffnet werden. Neben der Rennstrecke Yas-Marina und dem Fünf-Sterne-Haus befinden sich weitere sechs Hotels und ein Thmenpark mit dem vielversprechenden Namen Ferrari-World. Um Dinosaurier geht es da sicher nicht. In Planung sind ausserdem noch ein Themenpark von Warner Brothers und ein Freizeitbad. Fertig wird das ganze Ensemble wohl erst in rund 10 Jahren.

Also, ich muss sagen, das klingt nicht wirklich nach Krise. Einladend klingt das Ganze für mich aber ebenso wenig. Aber beeindruckt bin ich schon von dem was heute so technisch und architektonisch möglich ist. Man darf gespannt sein, was den Scheichs mit den niemals versiegenden Geld- äh Ölquellen wohl als nächstes einfällt.

Lokale Reiseführer finden mit Localyte

Montag, 12. Oktober 2009

Ein schöner Service, den ich da im MTI Blog entdeckt habe. Der Dienst Localyte vermittelt am jeweiligen Urlaubsort ortskundige und einheimische Reiseführer. Man gibt auf der Startseite dazu einfach sein Reiseziel an und bekommt dann eine Liste angemeldeter und verfügbarer Reiseführer. Dazu gibt es dann einen Lebenslauf und weitere Informationen, die einem helfen sich im Vorfeld schon mal ein Bild von dem Reiseführer zu machen. So kann man sowohl private als auch kommerzielle oder themenbezogene Tourguides buchen.

Dazu gibt es natürlich auch eine App fürs IPhone mit dem großartigen Namen Pocket Sherpa. Hier kann direkt Nachrichten an die Guides schicken, das Design ist jedoch wenig modern. Alles in Allem jedoch ein schöne Idee und ein guter Service für Individualreisende.

Urlaub machen wie die Stars

Samstag, 19. September 2009

Mit einem prall gefüllten Geldbeutel lässt sich gut Urlaub machen. Und so manch ein Prominenter hat sich für einen Haufen Schotter sein ganz privates Paradies erschaffen. Aber weil man ja auch als Prominenter nicht ständig Zeit hat auf dem eigenen Eiland rumzuhängen oder mit der privaten Luxusyacht durch die Weltgeschichte zu gondeln, teilen manche Ihre privaten Aussteigerträume auch mit dem geneigten Otto-Normal-Menschen. Nur gegen Bares versteht sich. Wer aber über das nötige Kleingeld verfügt, kann Urlaub machen wie die Superreichen. Eine schöne Übersicht solcher Möglichkeiten entdeckte ich heute bei der Süddeutschen Zeitung. Sei es nun die private Insel von Virgin-Gründer Sir Richard Branson für läppische 35.000 Euro die Nacht oder die bescheidene Insel vor der Küste Kanadas von Jörg Pilawa für nur 184 Euro am Tag… da ist quasi für jeden Geldbeutel was dabei.

Wen es nicht auf eine Insel zieht, sondern eher aufs Wasser, dem sei die Yacht von Medienmogul Rupert Murdoch empfohlen. Für 220.000,- Euro in der Woche kann man segeln gehen, wie ein König. So kann man zumindest mal für einen kurzen Moment erahnen, wie es sich anfühlt, wenn man einfach Geld wie Dreck hat. In diesem Sinne, schönen Urlaub.

Hotelzimmerpreise weiter auf Tiefflug

Donnerstag, 17. September 2009

Überraschend kam die heutige Nachricht nicht. Im Zuge der omnipräsenten Krise sind die Preise für Hotelzimmer schon seit längerem weltweit auf Tiefflug. Was für alle Reisenden wohl erfreulich sein dürfte, ist für Hoteliers sicher Alles andere als das und hier und da sicher auch Existenzbedrohend.
So sind die Preise für Hotelzimmer in den ersten sechs Monaten 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weltweit um sage und und schreibe 17% gesunken. Dies geht aus dem Hotel Price Index des Reiseportals hotel.com hervor. Als Grund werde neben der Wirtschaftskrise auch die seit April diesen Jahres grassierende Schweinegrippe genannt, die den ein oder anderen derzeit wohl doch davon abhält in der Weltgeschichte herum zu gondeln.

Lange war Moskau ja an der Spitzenposition, was die Zimmerpreis angeht. Nun wurde die russische Metropole aber von Abu Dhabi abgelöst. Hier kostet ein Zimmer pro Nacht durchschnittlich 190 Euro und das obwohl auch hier die Preis um 7 Prozent gesunken ist. Am besten lässt sich derzeit in Mumbai sparen. Hier sanken die Preise um satte 42 Prozent von 192,- Euro auf nur noch 111,- Euro durchschnittlich pro Nacht und Zimmer. In Deutschland nächtigt man nirgends so teuer wie in Frankfurt und wem nach einem wirklich preisintensiven Urlaub in Europa der Sinn steht, dem sei derzeit die Schweiz empfohlen.

Ich bin mir sicher, dass sich die Preise in den nächsten zwei Jahren wieder stabilisieren werden. Also jetzt noch mal zuschlagen und ab in den Urlaub. Zum richtigen sparen empfehle ich derzeit die USA. Niedrige Zimmerpreise + niedriger Dollarkurs = Doppelt gespart.