Archiv für die Kategorie „Informationen“

Licht am Ende des Tunnels

Mittwoch, 30. September 2009

Die positiven Meldungen verdichten sich wieder, habe ich das Gefühl. Heute las ich einen Artikel auf Spiegel Online, nach dem die Krise im Luftverkehr langsam dem Ende entgegen geht. Dies gehe aus einer Studie hervor, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Donnerstag vorstellte. Laut dem Global Aviation Monitor gebe es erstmals Anzeichen, dass der Negativtrend gestoppt sei. Erstmalig im September habe der Luftverkehr wieder das Vorjahresniveau erreicht. Jedoch gäbe es große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen. Stark betroffen von der Rezession ist immer noch Europa, in Asien und dem mittleren Osten wachse die Nachfrage hingegen wieder.

Sehr unterschiedlich seien auch die einzelnen Airlines von der Krise betroffen. Während Air China um sage und schreibe 13% wuchs, läge zum Beispiel die Zahl der Flüge bei Delta Air noch immer unter Vorjahresnievau. Für die nächsten drei Monate erwarten die Experten ein Flugangebot auf Vorjahresnivau, jedoch mit starken regionalen Differenzen. Während in den USA der Markt wieder wachsen soll, wird in Deutschland ein weiterer Rückgang von sieben Prozent erwartet. In der Studie fanden die Daten von weltweit mehr als 3.500 Flughäfen und ungefähr 850 Fluggesellschaften Berücksichtigung.

Schauen wir mal würde ich sagen. Ich bin ja von Haus aus Optimist und denke wir alle haben das Schlimmste nun so langsam mal hinter uns.

Ab jetzt Bußgelder für Lockangebote mit Flugtickets

Montag, 21. September 2009

Knapp ein Jahr ist es jetzt her, dass die Europäische Kommission europäischen Fluglinien verboten hatten mit falschen Preisen für ihre Flüge zu werben. Also den Preis ohne Steuern und Gebühren für Werbezwecke zu kommunizieren. Jetzt hat auch Deutschland reagiert. Lockangebote mit falschen Angaben kommen in Zukunft den Anbieter richtig teuer zu stehen. Bis zu 25.00 Euro Bußgeld drohen, wenn Kunden mit undurchsichtiger Preisgestaltung getäuscht werden. Grundlage dafür ist ein Beschluss des Bundesrates. Dieser beschloss einen Vorschlag von Bundesverkehrsminister Tiefensee. So müssen jetzt neben dem Endpreis auch Steuern, Flughafengebühren und alle weiteren Zuschläge klar ausgewiesen werden. Damit ist die Aussage für 1,- nach London endgültig passé. Ein großer Schritt in Sachen Verbraucherschutz. Wer einen Verstoss gegen die Regelung feststellt, könne dies dem zuständigen Luftfahrt-Bundesamt melden. Erst mit diesen nationalen Sanktionsregelungen wird die europäische Verordnung über Luftverkehrsdienste wirklich anwendbar und rechtskräftig.

Wir von Travel IQ begrüßen diesen Schritt. Von Anfang an, haben wir uns das Thema Transparenz auf die Fahnen geschrieben. Bei uns gab es schon immer wirklich nur die endgültigen Preise inklusive aller Steuern und Gebühren. So könnt Ihr Euch sicher sein, auch wirklich nur das bezahlen, was wir Euch anzeigen.

Übernachten im Knast

Montag, 18. Mai 2009

Wer diesen Blog schon länger verfolgt, weiss dass ich ein Fan von ausgefallenen und originellen Hotelideen bin. Heute entdeckte ich dank Twitter einen lesenswerten Artikel zu diesem Thema. Vorgestellt werden ehemalige Gefägnisse, die zu Luxushotels umgebaut wurden. Von Istanbul über Helsinki bis Boston kann man jetzt übernachten, wo früher die Knackis schliefen. Besonders die Breakwaterlodge in Südafrika hat es mir ja echt angetan. Und wenn ich mir die Fotos vom Katajanokka Hotel in Helsinki so anschaue, fühle ich mich gleich irgendwie eingesperrt. Hier ist das Gefängnisfeeling wohl noch am deutlichsten zu spüren. Im großen und Ganzen eine schöne Form der Nachnutzung für Gebäude, die ansonsten vielleicht dem Verfall preis gegeben wären.

Bei Ryanair bald selber schleppen?

Donnerstag, 14. Mai 2009

Aufatmen für alle Übergewichtigen. Die “Fat Tax” bei Ryan Air kommt nun doch nicht. Die Idee von Ryan Air war, alle übergewichtigen Passagiere mit einer extra Gebühr zu belegen, um hier eine weitere Erlösquelle aufzutun. Ob man ernsthaft über diese Option nachgedacht hat oder es sich dabei nur um einen PR-Gag handelte vermag ich nicht zu sagen. Jetzt kommen die Verantwortlichen bei der Airline mit einer neuen Idee um die Ecke, um die Abwicklung des Flugbetriebes kostenmässig zu optimieren. Nun denkt Ryan-Air Chef Michael O´Leary laut über den Verzicht der Gepäckarbeiter nach. Die Passagiere müssten dann ihr Gepäck selbst durch die Sicherheitsapparate der Flughäfen bis zu Maschine und tragen und den Koffer beim Einsteigen einfach neben der Maschine auf dem Rollfeld stehen lassen. Nach dem Flug wird das Gepäck einfach wieder an die Treppe gestellt und gut….

Ich persönlich kann mir kaum vorstellen, dass eine solche Maßnahme tatsächlich Kosten spart. Zwar verstehe ich nicht wirklich viel von Flughafenlogistik aber die Abfertigungszeiten würden doch ins Unermessliche steigen, wenn jeder seine tonnenschweren Koffer da selbst durch die Landschaft wuchten müssen. Na ja, warten wir mal ab, was draus wird. Wenn ich meinen Koffer selber schleppen muss, wechsel ich zumindest auf der Stelle die Fluggesellschaft.

Hotelübernachtungen zum Nulltarif

Montag, 4. Mai 2009

Die gibt es leider nicht bei uns. Aber im Hyatt. Die Hyatt Hotels & Resorts Gruppe verschenkt im Rahmen der weltweiten Kampagne “The Big Welome” derzeit sage und schreibe 31.095 Übernachtungen in ihren Häsuern weltweit. Neben zahllosen Einzelübernachtungen werden auch 3 einjährige Hotelaufenthalte verlost. Teilnehmen kann jeder der sich eine möglichst kreative Antwort auf die Frage “Wie würden Sie 365 Hyatt-Übernachtungen nutzen, um sie zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen?” einsendet. Die Übernachtungen sind dann gültig bis zum 30. Juni 2014.

Laut dem Blog der Travelblogger ist die Kampagne Teil der Neupositionierung des Kundenbindungsprogramms “Hyatt Gold Passort” der Hotelgruppe. Mitglieder erhalten zum Beispiel Übernachtungsprämien, kostenlosen Internetzugang oder auch Upgrades. Vorraussetzung für die Teilnahme am Gewinnspiel ist daher auch die Anmeldung zum Programm.

Spannende Sache das. Ich zumdindest hätte kein Problem damit für ein Jahr ins Hyatt zu ziehen. Jeden Tag Frühstück, Roomservice rund um die Uhr und kein lästiges Putzen mehr. Meine Freundin bekomme ich zu soviel Service glaube ich nicht überredet.

Reisen gerne – aber bitte spontan und preisbewusst

Freitag, 13. März 2009

Gerade las ich im Blog der fvw einen interessanten Artikel zum Reiseverhalten der Deutschen im Angesicht der Krise. Zusammengefasst lässt sich sagen: Auf Reisen und Urlaub verzichten möchte man nicht, aber man ist wesentlich preisbewusster bei der Planung des Urlaubs als noch im Jahr 2008. Zwar bekämen im Moment alle großen Veranstalter die sinkende Nachfrage zu spüren, aber ganz so dramatisch wie befürchtet sei der Einbruch bisher nicht. Jedoch zeichne sich ein klarer Trend weg von festen Buchungen und hin zu mehr Spontanität. So haben zwölf Prozent der Befragten bereits Ihren Urlaub für 2009 fest gebucht. Der Rest hadert noch. Optimisten gehen davon aus, dass viele der potentiellen Kunden ihre Reiseentscheidung lediglich aufheben. Dafür spricht, dass 58% der Befragten genauso viel für ihre Urlaubstrips ausgeben wolle wie 2008 und nur 11% geringe Ausgaben erwarten.

Vergleicht man das Ganze mit der Situation, so ist das Ganze in meinen Augen jammern auf hohem Niveau. Die Reiseintensität sei auf 76,2 % gestiegen und auch die Zahl der Urlaubsreisen erhöhte sich im eine Million auf insgesamt 64. Dabei gewinne die Buchung von Einzelleistungen und die Online-Buchungen immer mehr an Bedeutung. Das freut uns von Travel IQ natürlich ganz besonders, bauen wir doch genau darauf. Bei uns kann jeder die Reisebausteine Flug, Hotel und Mietwagen frei miteinander kombinieren und das für Ihn passende Paket zusammen bauen. Und gut für den Geldbeutel ist die Nutzung von Travel IQ zudem. Unsere Engine findet garantiert den günstigsten Flug. Wie gewohnt natürlich inklusive aller Steuern und Gebühren und ohne versteckte Kosten. In diesem Sinne: Gute Reise und ein spannendes Reisejahr 2009.
Wen die kompletten Ergebnisse der Studie interessieren: Diese findet man genau hier.

Acht Airlines von Verbraucherzentrale abgemahnt

Freitag, 23. Januar 2009

Eigentlich sollte das Thema ja längst Geschichte sein. Aber ganz so einfach ist es dann aber natürlich doch nicht. Bereits seit November 2008 gelten die EU-Vorschriften gegen irreführende Preisangaben bei Flugreisen. Seitdem darf eigentlich keine Airline mehr mit den bekannten Ein-Euro-Schnäppchen werben. Bisher liessen sich jedoch nicht alle Fluggesellschaften von der EU-Verordnung beeindrucken und warben munter weiter. Gestern reagierte nun die Verbraucherzentrale Bundesverband und mahnte neun Uneinsichtige ab, die bis heute Ihre Steuern und Abgaben, die zusätzlich zu dem eigentlichen Flugpreis berechnet werden nicht ordnungsgemäß ausgewiesen hatten. Im Einzelnen betraf dies laut Spiegel Online die Airlines Condor, Tuifly, Easyjet, Germanwings, Intersky Luftfahrt, Ryanair und Air Malta. Also eigentlich fast die komplette Palette der Billigflieger. Sie sind gehalten nun zügig Ihr Angebot anzupassen und nur noch Endpreise inklusive aller Steuern und Gebühren auszuweisen.

User von Travel IQ kann das ganze Thema nach wie vor kalt lassen. Denn Travel IQ sorgt für Transparenz. Bei uns seht Ihr seit dem Start von vor nunmehr anderthalb Jahren nur die Endpreise inklusive aller Steuern und Gebühren. So einfach wie es sein soll.

Finanzkrise – Auch die Reisebranche zittert

Freitag, 7. November 2008

Was als Immobilienkrise amerikanischer Häuslebauer begann, wird mittlerweile zu einer echten Bedrohung und macht vor kaum einer Branche halt. Und wie der gute Brecht schon sagte: „Erst kommt das Fressen und dann kommt die Moral.“ Genauso richtig, wie: “Erstmal muss ich mir das Abendessen leisten können, bevor ich im Luxus schwelge”. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Branchen, die genau diesen anbieten auch von der Krise betroffen sind. Die Kunstbranche trifft es schon jetzt ganz hart. Eben noch wurden von zu reichen Investmentbankern schwindelerregende Preise für ein Blatt Papier gezahlt, nun ist auf einmal Schmalhans Küchenmeister. Eben las ich nun einen Artikel auf Spiegel Online, das, wenig überraschend, auch die Tourismusbranche mit Einbußen im nächsten Jahr rechnet. Laut statistischem Bundesamt verzeichnete die Branche in den ersten acht Monaten diesen Jahres noch einen Zuwachs, doch die Sorge ist groß, dass die Freude nur von kurzer Dauer ist. Schon jetzt werden weniger Passagiere aus den USA registriert. Dabei hat gerade die Luftfahrtbranche gleich an mehreren Fronten zu kämpfen. Massiv steigende Energiekosten, streikende Angestellte und nun auch noch weltweit zurückgehende Kaufkraft. Da kann man sich strecken, wie man will, das Umfeld ist Alles andere als freundlich. Doch wie habe ich in der Schule gelernt. Das ist Alles zyklisch. Also Zähne zusammen beißen, durchhalten, wir werden es überstehen.

Aus und vorbei – Im Tempelhof geht endgültig das Licht aus

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Das war es. Heute schließt der legendäre Flughafen Tempelhof nun endgültig seine Pforten. Einstmals der größte Flughafen der Welt, wirkt die gigantische Anlage mit seinen 9000 Räumen und Kilometer langen Gängen heute eher museal. Vom Glanz vergangener Tage ist nicht mehr viel übrig. Und doch, wenn man den gigantischen Bau mit den modernen Flughäfen dieser Welt wie Dubai oder Shanghai vergleicht, hat das ganze schon fast etwas heimeliges. Und wenn diese Mauern sprechen könnten, hätten sie sicher aus so einiges zu erzählen. Lange war der Flughafen Berlins Tor zu Welt. Rosinenbomber sind hier gelandet. Filmstars, Präsidenten und Millionen von Reisenden schnupperten hier erstmal die berühmte Berliner Luft. Heute kostet der Flughafen in erster Linie eine dicke Stange Geld. 10 bis 15 Millionen Euro pro Jahr seien es nach Aussage von Flughafensprecher Eberhard Eile. Nun soll der gesamte Flugverkehr der Hauptstadt erstmal auf den auf mich eher unsympathisch wirkenden Flughafen Schönefeld konzentriert werden. Und zukünftig bekommt die Hauptstadt dann auch ihren neuen Flughafen. Nicht kleckern, sondern klotzen heisst hier die Devise. 2,2 Milliarden Euro wird der neue Flughafen Berlin-Brandenburg voraussichtlich kosten. Was aus Tempelhof werden wird ist noch unklar. Die Berliner sehen das Ganze sicher mit einem weinenden und lachendem Auge. Abschied von einer Legende, doch mit Chance auf Neues. Sehr schön finde ich die Pläne, aus dem alten Flugfeld eine riesige Parkanlage zu machen. Hoffentlich kommt es so und das Bauland wird nicht für horrende Summen an Investoren verkauft, die dann überteuerte Luxusheime auf dem Gelände errichten. Lassen wir uns überraschen.

Bahntickets bei Ebay

Samstag, 2. August 2008

Das nenne ich mal einen gelungenen Coup. Passend zum Lufthansastreik und dem viel beschrienen Ende der Billigflieger haut die Deutsche Bahn über Ebay Tickets zum absoluten Schnäppchenpreis raus. Unter dem wahnsinnig originellen Motto „bahntastische Ebay-Schnäppchen“ hat Ebay nun 350 Auktionen mit Bahntickets eingestellt. Insgesamt sollen sage und schreibe eine Million Fahrten ab einem Startpreis von einem Euro unters Volk gebracht werden. Aus Sicht der Bahn ist das Ganze sicher eine gelungene Marktingaktion. Der ein oder andere wird sich zukünftig, auch angesichts steigender Flugpreise, sicher überlegen auf die Bahn umzusteigen. So ganz fair ist das Ganze allerdings nicht. Zum Einen kommen so natürlich nur Passagiere, die einen Zugang zum Internet haben, in den Genuss der billigen Tickets, zum anderen schauen andere Vertriebspartner der Bahn, wie zum Beispiel Reisebüros, bei der ganzen Aktion ziemlich in die Röhre. Ich bin gespannt, ob der Vertriebsweg Ebay auch zukünftig von der Deutschen Bahn genutzt wird oder ob es bei einer einmaligen Sommeraktion bleibt. Wie gesagt, bei all dem was sich im Luftfahrtsektor im Moment so tut, aus Sicht der Bahn ein Volltreffer.