Archiv für die Kategorie „Fluglinien“

Air Force One

Dienstag, 17. August 2010

bei meiner Suche nach Bildmaterial für den vorherigen Post, hab ich ein schönes Video über Obamas ersten Flug mit der Air Force One gefunden:

 

 

“Es war großartig” – Flugbegleiter steigt über Notrutsche aus Flieger und Job gleichzeitig aus

Mittwoch, 11. August 2010

Das hat Stil, finde ich. Der Spiegel schreibt, von einem Flug mit JetBlue in den letzten Tagen. Bei der Ankunft auf JFK in New York, spulte der Steward die übliche Begrüßung runter, wie immer verbunden mit der Bitte “so lange sitzen zu bleiben, bis die Anschnallzeichen erloschen sind und wir unsere endgültige Parkposition erreicht haben.” Nur eine Passagierin hat das überhört oder missachtet oder nicht verstanden was gemeint ist. Auf jeden Fall stand sie auf und suchte in der Gepäckablage nach ihrem Gepäck. Um das zu unterbinden macht sich der Flugbegleiter auf den Weg zum Geschehen, dabei fällt ihm wohl recht unsanft ein Koffer aus dieser offenen Gepäckablage auf den Kopf. Und da beginnt die Geschichte spaßig zu werden. Erst rennt er wieder ans Mikro und beschimpft nicht nur die renitente “Aufsteherin” sondern alle Passagiere, zieht dann die Notöffnung für eine Türe. Woraufhin sich die Notrutsche aufbläst, schnappt er sich ne Dose Bier vom Service Wagen und spingt mit ein “Es war großartig” aus dem Flugzeug.

 

 

Traurig, jetzt ist er wegen Gefährdung anderer und all solcher Sachen auch noch angeklagt, ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft. Aber ein Held ist er trotzdem, Repsekt!

Es wird wieder schneller in der Luft. Concorde-Nachfolger geplant

Montag, 26. Juli 2010

Lese gerade bei Endgadget über den neuen Überschall-Flieger von Aeron:

War ja auch mal Zeit, dass es für die Superstars, Super-CEOs und Supermodels wieder einen 4 Stunden-Service von New York nach Paris gibt. Zehn Jahre nach dem British Airways den Service von London nach NYC mit der letzten Concorde eingestellt wurde, plant jetzt die Aerion Corporation aus Amerika für 2014 den sog. Supersonic Businessjet (SBJ). Das Ding kostet als 12-Sitzer schlanke 80 Mio. Dollar. Trotz des Preises gibts schon Bestellung für über 4 Milliarden Dollar. Respekt. Da muss nach größter Wirtschaftskrise anscheinend mal dringend wieder Geld ausgegeben werden.

Wer mehr will, hier: http://www.bornrich.org/entry/more-details-emerge-on-the-80-million-aerion-supersonic-business-jet/#ixzz0umX3SxBb

Aeroflot verbietet Alkohol auf Langstrecken

Dienstag, 6. Juli 2010

Immer wieder kommt es während eines Fluges zu Problemen mit Passagieren, die ein wenig zu tief ins Glas geschaut haben und sich dann nicht mehr benehmen können. Das geht so weit, dass Maschinen außerplanmässig zwischenlanden müssen, um dem Problem Herr zu werden. Die Airline Aeroflot zieht jetzt Konsequenzen und verbietet ab sofort jeglichen Alkoholausschank auf Langstreckenflügen. So berichtete zumindest jüngst der Telegraph. Damit reagiere die Fluggesellschaft auf eine paar unschöne Vorfälle in jüngster Vergangenheit, bei denen es zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen Passagieren und Personal gekommen ist.

Das gerade die russische Aeroflot diesen Schritt geht, überrascht mich durchaus, sind die Russen ja nun nicht gerade für ihre Abstinenz bekannt. Aber wahrscheinlich haben diese auch die trinkfreudigsten Passagiere. Im Großen und Ganzen kann ich diesen Schritt nur gut heißen, wobei ein kleiner Schlummertrunk im Flieger auch immer etwas Feines ist. Aber ohne jetzt hier oberlehrerhaft daher zu kommen. Es gibt genug Leute, die nicht wissen wann Schluss ist und es dem Kabinenpersonal zuzumuten, einzuschätzen, wann ein Passagier keine weitere Bloody Mary zu sich nehmen sollte, geht ja nun auch nicht. Also, wer im Flieger trinken will, der sollte zukünftig nicht mehr Aeroflot fliegen.

Es regnet Fliegenmaden aus dem Gepäckfach

Donnerstag, 1. Juli 2010

ja lecker, da sitzt du im Flugzeug und denkst du bist im Junglecamp in einer Ekelprüfung. Der Spiegel schreibt, in Atlanta musste ein Flug nach New York seinen Start abbrechen, weil aus einem Gepäckfach zahlreiche Fliegenmaden auf die Passagiere geregnet seien. Einige Frauen waren sehr erschrocken. Na Bravo! Dann war wohl keine D-Prominenz an Bord, die hätten das Schauspiel aus dem Junglecamp ja schon gekannt.

 

Die Maden kamen offenbar aus einer Tasche, in der ein Passagier ein lecker Stück Fleisch mitgenommen hatte. Das war aber nicht ganz frisch und hat so die blinden Madenpassagiere angezogen. Bin gespannt, ob es auf meinem Flug heute Abend auch regnet…

Auch Virgin Atlantic: Vier Stunden bei gefühlten 40 Grad im Flugzeug gefangen

Donnerstag, 24. Juni 2010

Gestern hab ich über die große Party von Richard Branson und Virgin Atlantic geschrieben. Und gerade lese ich auf Bild.de das krasse Gegenteil: Wegen schlechten Wetters auf der Route von London nach Newark musste der Flug von Virgin Atlantic nach Bradley in Conneticut umgeleitet werden. Dort hatte man aber keinen Plan, wie mit der großen Maschine umzugehen ist. Daher einfach mal vier Stunden auf dem Rollfeld stehen gelassen. Offenbar ohne Stromversorgung, vielleicht ist auch einfach der Sprit ausgegangen. Und der Crew schien es egal zu sein –

Bild.de schreibt:  ”…Vier Stunden Horror für die Insassen! Denn im Flugzeug ist es stockdunkel und es wird immer heißer! Es gibt kein Essen, keine Getränke. Nach und nach bekommen Passagiere Panik, sie schreien. Andere fallen sogar in Ohnmacht. „Die Crew hat sich überhaupt nicht um uns gekümmert. Wir saßen da im Flieger – ohne Klimaanlage. Die Temperatur im Flugzeug stieg immer weiter…”

So kanns also auch gehen…

Die Dita und der Richard in Las Vegas

Mittwoch, 23. Juni 2010

Es gibt ja immer was zu feiern. Und wenn man Richard Branson heißt, Mulitmillionär ist und auch kein Kind von Trauirgkeit, dann lädt man sich dazu Dita von Teese ein und fliegt mit ihr nach Las Vegas. Das ganze heißt dann “Virgin Atlantic fliegt seit 10 Jahren Las Vegas an”. Ist aber ja eigentlich egal.

 

Und auch der Bürgermeister von Las Vegas freut sich, obwohl ich eher glaube, der ist zur richtigen Party gar nicht eingeladen…

 

Schon zum 25. Jubiläum haben die eine Party geschmissen, die sich sehen lassen kann. Und wer da? Na die Kate hat sich der Richard damals eingeladen..

 

PS: Finde die Haarfarbe von Richard Branson ähnelt der von Volker Bouffier, oder?

Ganz gross im kommen – Planemobs

Donnerstag, 27. Mai 2010

Werbung muss nicht immer teuer sein. Germanwings beweist in diesem Video, das auch als Lehrfilm für Marketingmanager in Sachen Guerillamarketing dienen könnte, dass eine gelungene Aktion mit den richtigen kreativen Köpfen auch mal für den Preis von 4 Flugtickets zu haben ist. Aber schaut selbst.

Einfach nur großartig, wie ich finde.

Buchtipp – Sorry wir haben die Landebahn verfehlt

Samstag, 17. April 2010

Leider ist Ostern ja schon wieder vorbei. Ansonsten hätte ich hier noch einen feinen Tipp für eine amüsante Osterlektüre gehabt. Aber, das nächste Ostern kommt ja bestimmt und der nächste Urlaub sowieso. Daher ist hier mein aktueller Literaturtipp.

Im Spiegel-Shop gibt es derzeit das wirklich amüsante Buch mit dem Titel “Sorry wir haben die Landebahn verfehlt”. Darin zu finden sind Anekdoten und Anekdötchen von Spiegellesern rund ums Thema Flugreise und Borddurchsagen während des Fluges. Und da gibt es in der Tat so einiges zu berichten. Das Beste vom Besten haben Stephan Orth und Antje Blinda in diesem Büchlein zusammen getragen. Für Menschen mit Flugangst sicher nicht die richtige Lektüre, aber für alle anderen wirklich witzig und eine gute Einstimmung auf den nicht mehr allzu fernen Sommerurlaub. Gerade mal 7,95 Euro kostet das Ganze und ist sowohl im Spiegel Shop als auch bei Amzon erhältlich. Eins schönes Geschenk und genau so schön zum selber lesen. In diesem Sinne: Guten Flug.

BGH entscheidet: Kein automatischer Schadensersatz bei Flugausfällen

Mittwoch, 14. April 2010

Nun ist es amtlich. Wenn ein Flug wegen schlechten Wetters ausfällt, haben die Passagiere nicht automatisch Anspruch auf finanzielle Entschädigung. Die Frage ist immer, ob ein Flug zu Recht gestrichen worden ist und ob die Airline Alles getan hat, um für adäquaten Ersatz zu sorgen.

Dem Urteil ging die Klage eines Passagiers voraus, dessen Flug von Jerez de la Frontera zum Flughafen Hahn aufgrund von Nebel gestrichen worden war. Den betroffenen Passagieren wurde ein Ersatzflug zwei Tage später angeboten. Dieses lehnte der Kläger ab und organisierte sein Heimreise auf eigene Faust über Madrid. Neben den Ausgleichszahlungen, die ihm soweis zustehen, verlangte er nun 1.400 Euro Schadensersatz. Schadensersatz wird bei wetterbedingten Ausfällen jedoch nur dann gezahlt, wenn es der Airline früher möglich gewesen wäre, etwa durch Bustransport zu anderen Flughäfen oder das Umbuchen auf eine andere Airline möglich gewesen wäre, die Passagiere an das geplante Reiseziel zu befördern.

Mit dieser Begründung wies das BGH nun den Fall an zuständige Oberlandesgericht Koblenz zurück, die nun genau dies klären müssen, um zu einem rechtskräftigen Urteil zu kommen. Warten wir mal ab.