Archiv für Februar 2010

Mobile ist das große Thema der diesjährigen ITB

Freitag, 26. Februar 2010

Das Thema Mobil ist derzeit wirklich in aller Munde und macht natürlich auf vor der Tourismusbranche nicht halt. Die Möglichkeiten und technischen Innovationen, die da in den nächsten Jahren auf uns zukommen werden, sind nach dem so genannten Web2.0 sicher der nächste große Scoop. Ein Indikator, dass das Thema ernst genommen und bei den Entscheidern angekommen ist, ist sicher die Präsenz der Thematik auf der diesjährigen ITB. Die Kollegen vom MTI Blog, seine Zeichens ja auch Experten in Sachen Mobil, liefern am 9.2. eine spitzenmäßig Übersicht für alle, die sich auf der ITB zum Thema Mobil informieren wollen. Danke dafür. Da mache ich gerne mal drauf aufmerksam.
Auch hier bei Travel IQ sind wir fleißig und haben nach dem wirklich überragenden Erfolg unserer iPhone-App ganz frisch die neue Version gelauncht. Nach schneller, noch praktischer und mit Bewertungen, ist dass Ding jetzt ziemlich heiß, wie wir finden. Wer sich selbst ein Bild machen möchte. Die aktuelle App gibt es genau hier.

Ansonsten wünsche ich allen viel Spaß und Erfolg auf der ITB.

Und schon wieder vorbei – Der Pilotenstreik bei der Lufthansa

Dienstag, 23. Februar 2010

Das ging mal fix möchte ich sagen. Keine 24 Stunden ist es her, da schrieb ich den letzten Post und allerorten war Angst zu spüren vor dem großen Chaos, in das der Streik der Piloten der Lufthansa die Republik stürzen würde. Nix is. Kein Chaos. Kein Heulen und Zähne klappern. Es hat sich ausgestreikt. Aber warum, woran lag es?

Die Forderung der Pilotenvereinigigung Cockpit sah nicht nur vor, um die Löhne der deutschen Piloten im Lufthansa-Konzern zu kämpfen, nein es sollten alle Piloten weltweit, die eine Maschine der Lufthansa fliegen die gleichen Löhne bekommen. Der Spiegel fand den in meinen Augen sehr treffenden Vergleich “Es war ungefähr so, als würden die Daimler-Mitarbeiter in Stuttgart so lange streiken, bis der Konzern in Südafrika und China die gleichen Löhne wie im Ländle zahlt. ”

Das geht natürlich nicht. Und so beendete eine Arbeitsrichterin den Streik bevor er richtig begonnen hat. Sie wies auf die terretorialen Grenzen des deutschen Tarifrechts hin und untersagte den Piloten weiter zu streiken. Damit wäre der Punkt vom Tisch und Cockpit darf nun “nur” noch über die Gehälter der deutschen Piloten verhandeln. Das ist auch noch eine ganze Menge, wie ich finde.
Wie bereits gestern gesagt, schlagen bei dem Thema zwei Herzen in meiner Brust. Ich gönne den Piloten ihr gutes Einkommen. Ich möchte mit gut ausgebildeten, topfitten und motivierten Piloten fliegen. Schliesslich vertraue ich Ihnen mein Leben an. Aber Realitäten kann niemand ausblenden. Der Wettbewerb im Flugverkehr ist knallhart und das Management muss schauen, dass sie den Konzern langfristig am Leben erhält. Da müssen alle an einem Strang ziehen. Und so richtig schlecht gehts den Kollegen im Vergleich zu anderen Airlines ja auch nicht.

Streiks bei der Lufthansa

Montag, 22. Februar 2010

Man kommt nicht vorbei an diesem Thema in den diesen Tagen. Der Pilotenstreik bei der Lufthansa. Das Ganze nimmt mittlerweile wirklich dramatische Züge an und ich bin gottfroh in diesen Tagen nicht irgendwo hin fliegen zu müssen.

Derzeit herrscht Ausnahmezustand an mehreren deutschen Flughäfen. Hunderte Flüge wurden gestrichen. Frustration bei den Passagieren. Kein Wunder, denn auch der Notfallplan der Lufthansa geht nicht auf und neben regulären Flügen sind jetzt auch Sonderflüge vom Streik betroffen.

Aber worum geht es eigentlich? In aller Kürze und extrem verknappt kann man das vielleicht so ausdrücken. Die Gewerkschaft Cockpit fürchtet einen massivevn Abbau der hoch bezahlten Pilotenjobs bei der Lufthansa, deren Konditionen tarifvertraglich geregelt sind. Sie will eine Verlagerung dieser Jobs in eine neu gegründete Unternehmenstochter vermeiden. Vielmehr möchte Sie ein Beschäftigungsgarantie, die die Konzernspitze bisher ablehnt, denn diese ist auf Sparkurs und will bis 2011 um eine Milliarde einsparen. Da müssen auch die Piloten federn lassen. Dabei argumentiert sie mit den dramatischen Umsatzeinbrüchen, die das Unternehmen im Rahmen der Wirtschaftskrise und der wachsenden Konkurrenz durch Billigflieger wie Airberlin und Konsorten hinnehmen musste.

Auch wenn ich wirklich beide Seite verstehen kann und ohne genau Zahlen zu kennen, muss ich sagen, dass ich da eher auf der Seite der Piloten stehe. Die Jungs und Mädels tragen einfach einen Haufen Verantwortung, sind ständig von ihren Familien getrennt und die Ausbildung kostet wirklich ein Vermögen. Ich finde, da sollten die Konditionen zu denen man diesen Job macht schon ausserordentlich gut sein. Also meine bescheidene Meinung.

Travel IQ verlost fünf iPads

Dienstag, 16. Februar 2010

Die App Hotelsuche ist ein großer Renner auf dem iPhone. Auf dem neuen iPad von Apple wird die App noch übersichtlicher und leistungsfähiger. So wird die Hotelsuche nicht nur auf dem iPhone sondern auch auf dem größeren und komfortableren iPad möglich. Wir freuen uns riesig, können es kaum erwarten, bis das iPad endlich eintrifft. Um die Freude mit Euch zu teilen, verlosen wir unter allen, die sich auf unserer Gewinnspielseite registrieren fünf iPads. Viel Erfolg!

iPhone App Hotelsuche: Neue Version online

Dienstag, 16. Februar 2010

Der Erfolg der App kam wirklich unerwartet: In wenigen Tagen hatten wir mehr als 50.000 Downloads der App, waren Top 3 im Reisebereich im App-Store und Staff-Pick der iTunes-Redaktion.

Das war Ansporn für uns mit einer neuen Version neue Funktionen nachzulegen. Ab sofort können die User der App

  • Hotelbewertungen aller Partner einsehen
  • Filtern wie auf der Website, nach Hotelnamen, Ausstattung etc.
  • von nochmals verkürzten Suchzeiten profitieren

Wir sind uns sicher, dass die App noch mal deutlich gewonnen hat und freuen uns wie immer auf Feedback. Hier noch der Link zum iTunes-Store: http://itunes.apple.com/de/app/hotelsuche/id336925268?mt=8

und die offizielle PM.

Vorgewärmte Betten im Holiday Inn

Montag, 15. Februar 2010

Kaum zu glauben, was ich da im Hotel-Blog lesen musste. Um dem langen, harten Winterzu trotzen, bieten einige Hotels der Holiday-Inn-Kette in England jetzt einen besonderen Service an. Mit Hilfe von menschlichen Wärmflaschen würden dort die Betten der Gäste vorgewärmt. So wärmen speziell ausgebildete Mitarbeiter mit weißen Handschuhen, Strampelanzügen und Schlafmützen die Betten für fünf Minuten vor, so dass der Gast dann ein kuschelig warmes Bett vorfindet, wenn er sein geneigtes Haupt zu Ruhe betten will. Das etwas seltsam klingende Outfit der Vorwärmer habe wohl mit hygienischen Maßgaben zu tun.
Den Service gibt es in den Hotels in Manchester sowie in Londons Kensington Forum und Kingston South. Das behauptet zumindest ein Artikel des Nachrichtensenders NTV, auf den sich der Blogpost bezieht.

Hm… was soll ich dazu sagen. PR? Marketing? Service? Was auch immer. Ich finde die Vorstellung nicht wirklich schön, dass ein fremder Mensch mein Bett vorwärmt. Da ist es mir auch piepegal ob der nen weißen Strampelanzug, ne Zwangsjacke oder ein Clownskostüm trägt. Und überhaupt, welche spezielle Ausbildung braucht man als Vorwärmer. Künstliches Hochfahren der eigenen Körpertemperatur?

Jugendherbergen werden im beliebter

Donnerstag, 11. Februar 2010

Glaubt man einem Artikel bei Focus Online, so werden Ferien in Jugendherbergen immer beliebter. Das belegen steigende Mitgliederzahlen im Deutschen Jugendherbergswerk und steigende Übernachtungszahlen. So seien nach einem Mitgliederzuwachs von 3,5 % im Jahr 2009 derzeit 2.65.000 Menschen Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk. So viel wie noch nie zuvor. Auch die Übernachtungen seien deutlich gestiegen. So zählt die Statistik 10,3 Millionen Übernachtungen. Zwar seien der Großteil der Gäste noch immer Schulklassen, aber auch bei Familien erfreuen sich die Jugendherbergen wachsender Beliebtheit. Erklärt wird dieser Trend mit der Wirtschaftskrise und der damit verbundenen Tatsache, dass jeder derzeit mehr auf preisgünstige Alternativen bei der Wahl des Übernachtungsortes schaut.

Ich muss gestehen, dass letzte Mal, dass ich in einer Jugendherberge übernachtet habe, war tatsächlich auch auf einer Klassenfahrt und ist mittlerweile fast 20 Jahre her. Ich hatte danach auch immer mal überlegt, ob ich mir wieder so einen Ausweis besorge, um kostengünstig übernachten zu können aber ich finde die Übernachtung in Jugendherbergen gar nicht so billig. Zumindest als Alleinreisender ohne Kinder lohnt sich das nicht. Es sei denn, ich möchte ein wenig Pfadfinderromantik. Unvergessen für mich ist zumindest der Tee, den es früher in Jugendherbergen immer gab. Vielleicht ist es Zeit für einen Selbstversuch. Sollte ich mich durchringen können innächster Zeit mal wieder in einer Jugendherberge zu übernachten, lasse ich es Euch wissen. Versprochen.

Bald Liegesitze in der Economy Class bei Air New Zealand?

Donnerstag, 4. Februar 2010

Das ist doch mal schön und hebt meine Laune an diesem kalten Tag ganz gewaltig. Im Vielflieger-Blog las ich einen Post das Air New Zealand plane, in Zukunft Liegsitze in der Economy Class anzubieten. So arbeite die Airline an einem neuen Konzept für die Kabineneinrichtung Ihrer Boeing 737-300 Maschinen. Teil des Konzeptes: Liegeflächen auf transpazifischen Flügen in der Touristenklasse. Wenn das man kein Hammer ist. Ein Lichtblick für uns geschundene Holzklasse-Reisende.

Das Ganze nennt sich Skycouch und sieht vor, dass die Armlehnen komplett hoch geklappt werden können und die Sitze mit einer Fußstütze versehen werden, mit dessen Hilfe man die komplette Sitzbank zu einer Liegefläche umbauen kann. Die Planungen gehen dahin, dass zwei zusammen reisende Passagiere, den dritten Platz der Sitzreihe für den halben Preise buchen können, um dann die komplette Sitzbank zu Liegfläche umwandeln zu können. Also doch nicht ganz inklusive sondern quasi ein kostenpflichtiges Update, dass den Komfort merklich verbessert, ohne dass man gleich Business-Class buchen muss. Ab Dezember soll es los gehen. Dann werden die ersten Reisenden auf der Strecke von Auckland nach Los Angeles in den Genuss der Sky Couch kommen. Ich muss sagen, herzlichen Glückwunsch. Das sind die Innovationen, die sich der Flugreisende wünscht.

Bilder des Ganzen gibt es hier. Und ein herzliches Dankeschön an die Kollegen vom Vielflieger-Blog. You made my day!

Die 10 ekligsten Hotels in Europa

Montag, 1. Februar 2010

Ranglisten sind extrem beliebt, wenn es darum geht die Besten der Besten zu ermittlen. Top Ten gibt es für mittlerweile fast Alles. Die 10 teuersten Hotels, die 10 schönsten Strände, die billigsten Airlines und so weiter, und so weiter. Heute las ich von einer Rangliste, die mir persönlich neu war. Tripadvisor hat die 10 ekligsten Hotels in Europa gekürt. Und wenn man sich diese Liste so anschaut, fällt doch eine Sache besonders ins Auge: Acht der Zehn ekligsten Hotels befinden sich in England. Ups. Angeführt wird die Rangliste des Ekels vom Grosvenor Hotel in Blackpool. Hier liest man aufmunernde Kommentare wie: “Ecklig und dreckig. Steigen sie hier nicht ab” oder “had 7 rooms, every single one of them had dog hairs everywhere. 1 room had pubes on the bed sheets”. Dem ist Nichts mehr hinzuzufügen würde ich sagen. Hier die komplette Liste:

* 1. Platz: Grosvenor Hotel in Blackpool (in Blackpool, England)
* 2. Platz: Villaggio Club Porto Ainu (in Budoni, Sardinien/Italien)
* 3. Platz: Park Hotel (in London, England)
* 4. Platz: Boston Court Hotel (in London, England)
* 5. Platz: Cromwell Crown (in London, England)
* 6. Platz: Dam Hotel (in Amsterdam, Niederlande)
* 7. Platz Corbigoe Hotel (in London, England)
* 8. Platz Earls Court Gardens Hotel (in London, England)
* 9. Platz: Blair Victoria & Tudor Inn (in London, England)
* 10. Platz: Minster Hotel (in Yorkshire, England)

Vielleicht meidet man die Häuser lieber. Fairerweise muss man natürlich anfügen, dass diese Liste und die dahinter liegenden Bewertungen lediglich die Meinung der Tripadvisoruser widerspiegeln.