Hamburg bekommt Kreuzfahrt-Terminal

12. März 2010 von Finn

Wo wir gerade beim Thema sind. Hamburg ist beliebt. Und Hamburg hat noch einen entscheidenden Vorteil. Hamburg ist nicht nur eine großartige Stadt. Hamburg hat einen Hafen. Dieser Vorteil soll nun auch touristisch noch stärker genutzt werden.

So plant man derzeit in Hamburg-Altona ein Kreuzfahrt-Terminal. Bereits am 18. März ist die Grundsteinlegung. 3,5 Millionen Euro soll der Spass kosten. Das Geld kommt von dem Hamburger Verein Hamburg Cruise Center, in dem um die 50 Hamburger Unternehmen Mitglied sind. So zumindest berichtet das Kreuzfahrt Blog und beruft sich dabei auf einen Artikel im Hamburger Abendblatt.

Sicher eine gute und richtige Entscheidung. Die Kreuzfahrtbranche boomt und es werden in Zukunft sicher nicht weniger Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt in Hamburg andocken. Bin mal gespannt was schneller fertig wird, das Kreuzfahrtterminal oder die neue Elbphilarmonie.

Kein Lotse on Duty – Maschine umgeleitet

10. März 2010 von Finn

Das nennt man eine schlechte Dispo, würde ich mal sagen. Heute las ich einen Artikel bei Spiegel Online, der mir ja schon ein wenig das Lachen ins Gesicht gezaubert hat. Da muss eine Maschine des allseits beliebten Billigfliegers Ryanair von Leipzig-Altenburg nach Berlin umgeleitet werden, weil der Tower nicht antwortet. Das hatte aber keineswegs technische Gründe, wie man vielleicht vermuten könnte. Nein, weit gefehlt. Der Tower war schlicht und ergreifend nicht besetzt. Der zuständige Regionalmanager der Tower Company gab auf Nachfrage von Spiegel Online an, der Grund sei eine unklare Dienstplanung gewesen. Schlecht für die 180 Passagiere aus London. Statt nach Altenburg landete man in Berlin-Schönefeld. Von dort aus ging es dann mit dem Bus nach Altenburg. Auch eher unschön. Im Großen und Ganzen ja schon ein ganz schön starkes Stück. Für mich auch ziemlich unerklärlich. Wie kann eine Dienstplanung so missverständlich sein. Zumal… soooo groß ist der Flughafen in Altenburg ja nun auch wieder nicht. Sprich, so unüberschaubar kann die Dienstplanung nicht sein. Da hat wohl jemand ziemlich gepennt. Ob und wie die Passagiere für die Unanehmlichkeiten entschädigt wurden, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Emanzipation über den Wolken

4. März 2010 von Finn

Was auf dem Boden schon lange selbstverständlich ist, wird es jetzt auch im Flugverkehr eingeführt. Zumindest gibt es Ansätze. Wovon spreche ich? Die Rede ist von getrennten Toiletten für Männer und Frauen. Bisher war davon ja keine Rede und alle Passagieren teilten sich je nach Maschinentyp die 4 oder 6 oder 8 Toiletten an Bord. Die japanische Airline All Nippon Airways will nun nach Geschlechtern getrennte Toiletten auf Langstreckenflügen einführen.So soll in jeder Maschine ein Waschraum als Damentoilette gekennzeichnet werden, der dann gleichberechtigt von den weiblichen Passagieren aller Klassen genutzt werden kann. Damit komme die Airline den Wünschen vieler Passagiere nach. So zumindest berichtet die FVW.

Hm. Da frage ich mich doch, warum da nicht schon früher jemand drauf gekommen ist. Oder vielmehr: Warum hat sich da bisher noch niemand drüber beschwert? Frauenrechtlerinnen zum Beispiel. Mir als Mann geht das Thema jetzt nicht so wahnsinnig nah und ich freue mich, dass laut Aussage der Fluggesellschaft auch wir Männer in Ausnahmefällen diesen Waschraum benutzen dürfen, wenn Not am Mann ist. Ich freue mich jedoch für die Frauen. Ich bin gespannt, ob andere Airlines nachziehen werden und sich das Ganze zu einem globalen Trend entwickelt oder ob das Thema ein japanisches bleibt. Schauen wir mal. Ich persönlich werde jetzt zumindest immer ein mal mehr hinschauen, wenn ich im Flieger auf Toilette gehe. Nicht das ich aus Versehen noch aufm Damenklo lande.

Mit Google nach Russland

1. März 2010 von Finn

Die Transsibirische Eisenbahn ist sicher einer der ganzen großen Reiseträume von vielen. Ich zumindest würde zu gerne mal von Moskau bis Wladiwostock mit dem legendärten Zug reisen. Die meisten von uns werden jedoch wohl nie in den Genuss kommen dies zu tun. Für diejenigen, die zu Hause bleiben müssen habe ich jetzt etwas verdammt Cooles im Reiseblog entdeckt. Google hat die 9288 Kilometer lange Bahnreise digitalisiert und ne feine Seite gebaut. Oben läuft ein Video, dass aus dem Fenster des Zuges immer aus der gleichen Perspektive die vorbeirauschende Landschaft filmt und unten bewegt sich ein Punkt auf einer Karte, der anzeigt wo wir uns gerade befinden. Sage und schreibe 150 Stunden geht das ganze Video und zu sehen gibt es in erster Linie, dass was man in den weiten Russland gemeinhin so sieht. Bäume, Bäume und nochmals Bäume. Glücklicherweise erlaubt es ein Menü recht neben Video und Karte, einzelne Streckenabschnitte direkt anzuwählen. Leider fehlen laut Spiegel die aufregenden Zwischenstops und eine wirkliche Reise mit spannenden Mitreisenden, unzähligen Geschichten und orginal russischem Essen ersetzt das Ganze auf gar keinen Fall, aber die Idee ist trotzdem gut. Auch wenn sich sicher niemand die kompletten 150 Stunden antun wird, finde ich das ne ziemlich coole Sache.

Mobile ist das große Thema der diesjährigen ITB

26. Februar 2010 von Finn

Das Thema Mobil ist derzeit wirklich in aller Munde und macht natürlich auf vor der Tourismusbranche nicht halt. Die Möglichkeiten und technischen Innovationen, die da in den nächsten Jahren auf uns zukommen werden, sind nach dem so genannten Web2.0 sicher der nächste große Scoop. Ein Indikator, dass das Thema ernst genommen und bei den Entscheidern angekommen ist, ist sicher die Präsenz der Thematik auf der diesjährigen ITB. Die Kollegen vom MTI Blog, seine Zeichens ja auch Experten in Sachen Mobil, liefern am 9.2. eine spitzenmäßig Übersicht für alle, die sich auf der ITB zum Thema Mobil informieren wollen. Danke dafür. Da mache ich gerne mal drauf aufmerksam.
Auch hier bei Travel IQ sind wir fleißig und haben nach dem wirklich überragenden Erfolg unserer iPhone-App ganz frisch die neue Version gelauncht. Nach schneller, noch praktischer und mit Bewertungen, ist dass Ding jetzt ziemlich heiß, wie wir finden. Wer sich selbst ein Bild machen möchte. Die aktuelle App gibt es genau hier.

Ansonsten wünsche ich allen viel Spaß und Erfolg auf der ITB.

Und schon wieder vorbei – Der Pilotenstreik bei der Lufthansa

23. Februar 2010 von Finn

Das ging mal fix möchte ich sagen. Keine 24 Stunden ist es her, da schrieb ich den letzten Post und allerorten war Angst zu spüren vor dem großen Chaos, in das der Streik der Piloten der Lufthansa die Republik stürzen würde. Nix is. Kein Chaos. Kein Heulen und Zähne klappern. Es hat sich ausgestreikt. Aber warum, woran lag es?

Die Forderung der Pilotenvereinigigung Cockpit sah nicht nur vor, um die Löhne der deutschen Piloten im Lufthansa-Konzern zu kämpfen, nein es sollten alle Piloten weltweit, die eine Maschine der Lufthansa fliegen die gleichen Löhne bekommen. Der Spiegel fand den in meinen Augen sehr treffenden Vergleich “Es war ungefähr so, als würden die Daimler-Mitarbeiter in Stuttgart so lange streiken, bis der Konzern in Südafrika und China die gleichen Löhne wie im Ländle zahlt. ”

Das geht natürlich nicht. Und so beendete eine Arbeitsrichterin den Streik bevor er richtig begonnen hat. Sie wies auf die terretorialen Grenzen des deutschen Tarifrechts hin und untersagte den Piloten weiter zu streiken. Damit wäre der Punkt vom Tisch und Cockpit darf nun “nur” noch über die Gehälter der deutschen Piloten verhandeln. Das ist auch noch eine ganze Menge, wie ich finde.
Wie bereits gestern gesagt, schlagen bei dem Thema zwei Herzen in meiner Brust. Ich gönne den Piloten ihr gutes Einkommen. Ich möchte mit gut ausgebildeten, topfitten und motivierten Piloten fliegen. Schliesslich vertraue ich Ihnen mein Leben an. Aber Realitäten kann niemand ausblenden. Der Wettbewerb im Flugverkehr ist knallhart und das Management muss schauen, dass sie den Konzern langfristig am Leben erhält. Da müssen alle an einem Strang ziehen. Und so richtig schlecht gehts den Kollegen im Vergleich zu anderen Airlines ja auch nicht.

Streiks bei der Lufthansa

22. Februar 2010 von Finn

Man kommt nicht vorbei an diesem Thema in den diesen Tagen. Der Pilotenstreik bei der Lufthansa. Das Ganze nimmt mittlerweile wirklich dramatische Züge an und ich bin gottfroh in diesen Tagen nicht irgendwo hin fliegen zu müssen.

Derzeit herrscht Ausnahmezustand an mehreren deutschen Flughäfen. Hunderte Flüge wurden gestrichen. Frustration bei den Passagieren. Kein Wunder, denn auch der Notfallplan der Lufthansa geht nicht auf und neben regulären Flügen sind jetzt auch Sonderflüge vom Streik betroffen.

Aber worum geht es eigentlich? In aller Kürze und extrem verknappt kann man das vielleicht so ausdrücken. Die Gewerkschaft Cockpit fürchtet einen massivevn Abbau der hoch bezahlten Pilotenjobs bei der Lufthansa, deren Konditionen tarifvertraglich geregelt sind. Sie will eine Verlagerung dieser Jobs in eine neu gegründete Unternehmenstochter vermeiden. Vielmehr möchte Sie ein Beschäftigungsgarantie, die die Konzernspitze bisher ablehnt, denn diese ist auf Sparkurs und will bis 2011 um eine Milliarde einsparen. Da müssen auch die Piloten federn lassen. Dabei argumentiert sie mit den dramatischen Umsatzeinbrüchen, die das Unternehmen im Rahmen der Wirtschaftskrise und der wachsenden Konkurrenz durch Billigflieger wie Airberlin und Konsorten hinnehmen musste.

Auch wenn ich wirklich beide Seite verstehen kann und ohne genau Zahlen zu kennen, muss ich sagen, dass ich da eher auf der Seite der Piloten stehe. Die Jungs und Mädels tragen einfach einen Haufen Verantwortung, sind ständig von ihren Familien getrennt und die Ausbildung kostet wirklich ein Vermögen. Ich finde, da sollten die Konditionen zu denen man diesen Job macht schon ausserordentlich gut sein. Also meine bescheidene Meinung.

Travel IQ verlost fünf iPads

16. Februar 2010 von Konstantin

Die App Hotelsuche ist ein großer Renner auf dem iPhone. Auf dem neuen iPad von Apple wird die App noch übersichtlicher und leistungsfähiger. So wird die Hotelsuche nicht nur auf dem iPhone sondern auch auf dem größeren und komfortableren iPad möglich. Wir freuen uns riesig, können es kaum erwarten, bis das iPad endlich eintrifft. Um die Freude mit Euch zu teilen, verlosen wir unter allen, die sich auf unserer Gewinnspielseite registrieren fünf iPads. Viel Erfolg!

iPhone App Hotelsuche: Neue Version online

16. Februar 2010 von Konstantin

Der Erfolg der App kam wirklich unerwartet: In wenigen Tagen hatten wir mehr als 50.000 Downloads der App, waren Top 3 im Reisebereich im App-Store und Staff-Pick der iTunes-Redaktion.

Das war Ansporn für uns mit einer neuen Version neue Funktionen nachzulegen. Ab sofort können die User der App

  • Hotelbewertungen aller Partner einsehen
  • Filtern wie auf der Website, nach Hotelnamen, Ausstattung etc.
  • von nochmals verkürzten Suchzeiten profitieren

Wir sind uns sicher, dass die App noch mal deutlich gewonnen hat und freuen uns wie immer auf Feedback. Hier noch der Link zum iTunes-Store: http://itunes.apple.com/de/app/hotelsuche/id336925268?mt=8

und die offizielle PM.

Vorgewärmte Betten im Holiday Inn

15. Februar 2010 von Finn

Kaum zu glauben, was ich da im Hotel-Blog lesen musste. Um dem langen, harten Winterzu trotzen, bieten einige Hotels der Holiday-Inn-Kette in England jetzt einen besonderen Service an. Mit Hilfe von menschlichen Wärmflaschen würden dort die Betten der Gäste vorgewärmt. So wärmen speziell ausgebildete Mitarbeiter mit weißen Handschuhen, Strampelanzügen und Schlafmützen die Betten für fünf Minuten vor, so dass der Gast dann ein kuschelig warmes Bett vorfindet, wenn er sein geneigtes Haupt zu Ruhe betten will. Das etwas seltsam klingende Outfit der Vorwärmer habe wohl mit hygienischen Maßgaben zu tun.
Den Service gibt es in den Hotels in Manchester sowie in Londons Kensington Forum und Kingston South. Das behauptet zumindest ein Artikel des Nachrichtensenders NTV, auf den sich der Blogpost bezieht.

Hm… was soll ich dazu sagen. PR? Marketing? Service? Was auch immer. Ich finde die Vorstellung nicht wirklich schön, dass ein fremder Mensch mein Bett vorwärmt. Da ist es mir auch piepegal ob der nen weißen Strampelanzug, ne Zwangsjacke oder ein Clownskostüm trägt. Und überhaupt, welche spezielle Ausbildung braucht man als Vorwärmer. Künstliches Hochfahren der eigenen Körpertemperatur?