Mit den Delfinen tauchen: Neues Mini-U-Boot

27. Juli 2010 von Konstantin

So was gefällt mir, was der Spiegel da schreibt, würde ich auch mal gerne ausprobieren.

Merlin heißt das kleine Ding, ein Mini-U-Boot, es kann drei Leute aufnehmen und immerhin bis 40 Meter tief tauchen. Bedienung idiotensicher, also keine waghalsigen Tauch- und Steigmanöver möglich. Batterie hält ewige fünf Stunden, davor ist jede Sauerstoffflasche leer und die braucht man nämlich da es keine Kabine gibt, man also im “Freien” sitzt. Besonders ist auch, dass das kleine Boot sehr leise ist und sonst auch wenig Wirbel im Wasser verursacht, was dazu führen soll, noch näher an Fischschwärme heranzukommen oder sogar mit Delfinen ein kleines Stück mit zu schwimmen. Klingt doch Spitze. Einziges Problem mal wieder der Preis: Pro Woche vermietet für schlanke $ 25.000. Aber es gibt Aussicht auf Besserung, sagt doch der Erfinder: “In zehn Jahren wird diese Technologie nicht viel teurer sein als ein Tauchurlaub.

 

PS: Unser Freund Richard Branson hat bereits ein Exemplar und vermietet es auf seiner Ferieninsel Necker Island.

Es wird wieder schneller in der Luft. Concorde-Nachfolger geplant

26. Juli 2010 von Konstantin

Lese gerade bei Endgadget über den neuen Überschall-Flieger von Aeron:

War ja auch mal Zeit, dass es für die Superstars, Super-CEOs und Supermodels wieder einen 4 Stunden-Service von New York nach Paris gibt. Zehn Jahre nach dem British Airways den Service von London nach NYC mit der letzten Concorde eingestellt wurde, plant jetzt die Aerion Corporation aus Amerika für 2014 den sog. Supersonic Businessjet (SBJ). Das Ding kostet als 12-Sitzer schlanke 80 Mio. Dollar. Trotz des Preises gibts schon Bestellung für über 4 Milliarden Dollar. Respekt. Da muss nach größter Wirtschaftskrise anscheinend mal dringend wieder Geld ausgegeben werden.

Wer mehr will, hier: http://www.bornrich.org/entry/more-details-emerge-on-the-80-million-aerion-supersonic-business-jet/#ixzz0umX3SxBb

Ein neuer Gigant der Meere

23. Juli 2010 von Finn

Es gibt wohl kaum eine Branche die so dermassen mit Superlativen um sich wirft, wie die Kreuzfahrtbranche. Immer mehr Passagiere, immer mehr Umsatz und immer größere Schiffe. Erst im letzten Jahr wurde das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die “Oasis of the Seas” zu Wasser gelassen, heute lese ich im Kreuzfahrtblog, dass aktuell das Schwesterschiff im Bau ist, und den Superkreuzer schon bald vom Thron stossen wird. Die “Allure of the Seas” wird auch unter der Flagge der amerikanischen Reederei “Royal Caribbean International” laufen. Los gehen wird es 2011 vom amerikanischen Hafen Fort Lauderdale. Kurs auf die Karibik. Wow, kann ich da nur sagen.

Gebaut wird der Kahn in der finnischen STX Europe Werft in Turku. Wer es nicht erwarten kann einen Blick auf das Ungetüm zu werden, kann sich dort noch bis zum 21. August immer samstags einer geführten Tour anschließen und einen oder zwei Blicke auf den Meeresriesen werfen. Ansonsten gibt es da oben allerdings nicht sooo viel zu sehen, so dass dies wohl eher eine Sache für die wirklich eingefleischten Fans unter uns ist.

So nah dann doch wieder nicht: Wal springt aufs Segelboot

22. Juli 2010 von Konstantin

Der Spiegel schreibt heute eine Geschichte, die ich kaum glauben kann: Ein 40-Tonnen Wal springt beim Whale-Watching ins Segelboot der Beobachter. Die Bilder sind ja recht eindrucksvoll: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-57421.html

Ist ja schön, wenn die Tiere recht nah ans Boot schwimmen, denk ich. Aber wenn der Wal sichs anders überlegt, un auch mal sehen will, wie es an Bord aussieht. Respekt. Und wie bekommt man den Wal dann wieder ins Wasser? Ein sanfter Tritt wird wohl kaum reichen, oder?

Was der Spiegel schreibt, liest sich wie beim weißen Hai: “Nachdem sie schon etwa eine halbe Stunde einen Wal in einiger Entfernung beobachtet hätten, sei dieser zunächst in der Tiefe verschwunden, sagte Paloma Werner, Angestellte der Kapstädter Segel-Akademie, die zusammen mit dem Segellehrer Ralph Mothes an Bord war. Plötzlich sei das Tier aus dem Ozean aufgetaucht und auf die Yacht gekracht. “Gott sei Dank hatten wir ein Boot aus Stahl”, sagte Mothes.”

 

Hat ja auch was mit Fliegen zu tun: Paar fliegt beim “rumhampeln” aus dem Fenster…

21. Juli 2010 von Konstantin

Mein Freund Peter (ein treuer Ideengeber und Leser diese Blogs) hat mir vorgeschlagen, etwas über dieses Hamburger Paar zu schreiben. “Hat ja auch was mit Fliegen zu tun”, meint er. Und Recht hat er, daher passt die Meldung ja auch in den Travel IQ Blog.

 

Die ganze Nummer fand im ersten Stock statt, Nachbarn wollen die beiden beim Schnackseln beobachtet haben. Und dann ging’s bergab – Bild.de schreibt wunderschön “Zwischen Höhepunkt und Vorgarten lagen etwa fünf Meter.”. Die beiden fielen angeblich während des Aktes hinunter, zogen sich Knochenbrüche zu – und trafen im Krankenhaus auf den gehörnten Ehemann der Protagonistin. Die hat aber kein schlechtes Gewissen, will nur beim “rumhampeln” aus dem Fenster gefallen sein.

 

 

Fantastische Geschichte, kleiner Wermutstropfen: Eventuell stimmt das alles gar nicht, Bildblog.de hegt schwere Zweifel. Schade, dann hätte es ja auch nichts mehr mit Fliegen zu tun.

Wenn einer eine Reise tut….

18. Juli 2010 von Finn

… kann man so einiges erleben.
Ich habe heute gleich zwei Anekdötchen ausgegraben, die sich jüngst im internationalen Flugverkehr zugetragen haben. Erst ein mal die Russen. Ihre Liebe für das Wässerchen, also das Hochprozentige ist ja bekannt. Heute las ich auf Spiegel Online von einer schönen Geschichte, in der wohl auch Wodka oder Anderes im Spiel war. Zwei Russen waren auf einem Flug nach Kuba wohl so betrunken, dass die Maschine auf Island einen ungeplanten Zwischenstopp einlegen musste. Voraus gegangen waren wilde Pöbeleien der beiden Schnapsdrosseln, die partout das Rauchen im Flugzeug nicht einstellen wollten. Kann man machen, muss man nicht.

Doch nicht nur mit den Passagieren geht es manchmal durch. Das auch Piloten manchmal über die Stränge schlagen können, bewies jüngst ein Pilot der amerikanischen Airline American Airlines. Dieser zog am Flughafen von Rio de Janeiro vor den Sicherheitsbeamten die Hose runter, als er aufgefordert wurde, seinen Gürtel abzulegen. Hoffen wir mal, dass dort kein Alkohol im Spiel war. Nach einem kurzen Aufenthalt in Gewahrsam, durfte er die Maschine jedoch wieder nach Hause fliegen, musste sich aber der Auflage beugen, bei seinem nächsten Besuch vor den Richter zu treten.

Nun ja. Was es so Alles gibt. Mir noch nicht passiert. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden.

Neue Regelungen für Roaming-Gebühren

16. Juli 2010 von Finn

Gute Nachrichten für alle Reisenden, die unterwegs mobil telefonieren und im Internet surfen. Zukünftig schützt die EU Verbraucher vor dem Schock bei Erhalt der Rechnung für die angefallenen Roaming-Gebühren.

Vom 1. Juli an wird es für das Daten-Roaming europaweit eine gesetzliche Kostenobergrenze von 50 Euro plus Mehrwertsteuer geben. Selbstverständlich könne der Kunde sich auch für eine andere Obergrenze entscheiden.

Das Ganze solle in der Praxis dann ganz einfach funktionieren. Die Betreiber werden verpflichtet, dem Nutzer eine Warnung zu schicken, sobald dieser 80 Prozent seiner Kostenobergrenze erreicht hat. Wenn die Obergrenze erreicht ist, muss der Betreiber dann die Internetverbindung unterbrechen, es sei denn der Kunde wünscht ausdrücklich weiter zu surfen.

Auch das Telefonieren im europäischen Ausland wird noch mal günstiger. Der Höchstpreis für einen ausgehenden Anruf fällt von 43 auf 39 Cent pro Minute, eingehende Anrufe schlagen zukünftig nur noch mit 15 statt der bisher üblichen 19 Prozent zu Buche. Damit sind die Preise fürs europaweite Telefonieren sage und schreibe 73 Prozent niedriger als noch im Jahr 2005.

Reisetipp in eigener Sache

13. Juli 2010 von Finn

Also eigentlich ist es ja nicht so meine Art, so richtig auf den Putz zu hauen und zu erzählen, wie toll man ist, wie spannend die eigenen Projekte und was weiss ich nicht nicht sind. Aber heute muss ich mal mir und allen anderen Leipzigern, die diese Stadt zu dem machen, was sie ist, kräftig auf die Schulter klopfen und laut in die Welt rufen. Kommt nach Leipzig. Besucht diese wunderschöne Stadt im Osten der Republik. Städteurlaube sind in. Warum immer Berlin, München oder Hamburg? Leipzig is the place to be.

Woher kommt mein plötzliches Selbstvertrauen und das Mitteilungsbedürfniss? Schuld ist die New York Times, die unser Leipzig jüngst zu einer der interessantesten Städte kürte. Und Recht haben sie. An dieser Stelle: Vielen Dank an Roland und Jana für die besten Burger der Stadt. Vielen Dank Matthias, Auge und den ganzen Rest für eines der aufregendsten Indie-Events der Republik. Zu Recht habt Ihr es die NYT geschafft. Danke an uns alle. So, jetzt aber genug. Be there or be square. Besucht Leipzig. Jetzt.

Diego, der Junge heißt Müller und schenkt dir zwei Tore ein…

6. Juli 2010 von Konstantin

Schon wieder Fußball: Im März schickte der Diego noch unsere neuen Superstar Müller aus der Pressekonferenz, weil er ihn nicht als Spieler erkannte. Schon eine Ansage, wenn man als Trainer nicht die Spieler des Gegners kennt.

 

Da ist die beste Antwort, doch die vom Samstag, wunderschön – heul doch nicht Maradona…

Höhen auf der Alpspitze: AlpspiX

6. Juli 2010 von Konstantin

Das kann doch nicht wahr sein, jetzt gibts auch auf der Alpspitze bei Garmisch so eine begehbare Stahlkonstruktion, die über die Wand an der Bergstation hinausragt. Was soll man da, fragen wir uns zurecht. Vorne, am Ende des Stegs angekommen, kann man so 1.000m in die Tiefe schauen. Ja super, jetzt gibt’s diesen Erlebnisscheiß auch noch bei uns – ich hatte gehofft, die Entwicklung bleibt im Grand Canyon mit dieser Aussichtsplattform stecken. Und weg bekommt man ja sowas auch nicht mehr, das Ding ist ja 11 Meter im Fels verankert. Muss wohl noch mal ein Volksentscheid her, um das wieder abbauen zu lassen…