Auf der Brighton Photography Biennial sind dieses Jahr auch Fotos von Nick Gleis zu sehen. Der hatte die Idee Privatjets von Diktatoren und anderen Spinnern zu fotografieren. Respekt, was die da alles reinpacken. Hauptsache teuer. Und hässlich muss es auch sein, scheint zumindest so… Seht selber hier.
So will ich auch mal fliegen. Statt dessen quetsche ich mich jede Woche in die Sardinenbüchse bei Germanwigs und Konsorten.
Wenn Wissenschaftler ein einfaches Phänomen beschreiben, dann kommt so was raus. Lese gerade in der Bild, dass zwei Wissenschaftler im Economic Journal die Formel für die Buchung des günstigsten Flugpreises berechnet haben. Was kam dabei raus? Früh buchen! Am Besten acht Wochen im Voraus. Ach so, big news. Außerdem eher am Nachmittag oder am frühen Abend. Was sicher noch keiner wusste: “Mit Herannahen des Flugdatums steigen die Preise an.”
Für uns bei Travel IQ ist das nichts neues, wie habe ich schon vor fast drei Jahren im Focus-Interview gesagt: “”Die einzig richtige Strategie für günstige Preise ist es, frühzeitig zu buchen“, weiß Reise-Experte Schlüter.”
Und wenn man diese Regel beherzigt und bei einem Preisvergleich sucht, dann gibt es wohl kaum ein günstigeres Ticket. So einfach kann kompliziert sein…
The hammer, the hammer, the hammer, was ich da im Spiegel lese: Da startet der Vizepräsident der Familie in Westhampton Beach auf Long Island um wieder nach Washington zu fliegen. Einmal den Schub auf 100% gesetzt, purzelt ein hinter der Maschine stehendes Flugzeug um. Die Besatzung der Air Force Two hat nix bemerkt – wie auch? Flugzeuge haben ja keinen Rückspiegel War aber niemand an Bord der kleinen Piper, so ist bloß eine Tragfläche beschädigt worden.
Das hat Stil, finde ich. Der Spiegel schreibt, von einem Flug mit JetBlue in den letzten Tagen. Bei der Ankunft auf JFK in New York, spulte der Steward die übliche Begrüßung runter, wie immer verbunden mit der Bitte “so lange sitzen zu bleiben, bis die Anschnallzeichen erloschen sind und wir unsere endgültige Parkposition erreicht haben.” Nur eine Passagierin hat das überhört oder missachtet oder nicht verstanden was gemeint ist. Auf jeden Fall stand sie auf und suchte in der Gepäckablage nach ihrem Gepäck. Um das zu unterbinden macht sich der Flugbegleiter auf den Weg zum Geschehen, dabei fällt ihm wohl recht unsanft ein Koffer aus dieser offenen Gepäckablage auf den Kopf. Und da beginnt die Geschichte spaßig zu werden. Erst rennt er wieder ans Mikro und beschimpft nicht nur die renitente “Aufsteherin” sondern alle Passagiere, zieht dann die Notöffnung für eine Türe. Woraufhin sich die Notrutsche aufbläst, schnappt er sich ne Dose Bier vom Service Wagen und spingt mit ein “Es war großartig” aus dem Flugzeug.
Traurig, jetzt ist er wegen Gefährdung anderer und all solcher Sachen auch noch angeklagt, ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft. Aber ein Held ist er trotzdem, Repsekt!
Heute schwimmen wir nicht in Müllcontainern sondern in den ganz feinen Hotels in New York. Habe gerade eine Einladung gelesen, wie man in die Wellness-Oasen reinkommt, ohne dass man in den (meistens) sauteuren Häusern auch übernachten muss.
Schon mal was von der Oberharzer Wasserwirtschaft gehört? Ich auch nicht, bis ich vorgestern von den neuen 21 Unesco Kulturerbestätten gelesen habe. Neben vielen anderen wurde auch eine Stätte in Deutschland gekürt. Das ganze ist das größte Wasserwirtschaftssystem für die Versorgung der Bergwerke mit Wasserkraft. Schon vor 300 Jahren konnten die Bergleute so nach Silber und anderen Metallen bis in 300 Meter Tiefe suchen. Die über die Wasserkraft gewonnene Energie diente vor allem der Entwässerung der Schächte vom Grundwasser. Außerdem wurden so die Aufzüge zum Einfahren in die Schächte betrieben.
Was es nicht alles gibt, oder? Jetzt hab ich auf meiner nächsten Fahrt gen Berlin mit dem Auto auf jeden Fall einen Zwischenstopp im Harz. Bin sehr gespannt.
Nette Idee aus New York. Bereits im letzten Sommer wurden in New York Müllcontainer zu Schwimmbecken umfunktioniert.
Und dieses Jahr wird alles noch etwas größer und feiner. So werden an den ersten drei August-Wochenenden in der Park-Avenue in Manhattan drei Pools aufgestellt. Und da New York ja nicht gemeinsam in drei kleinen Containern baden gehen kann, gibt es Bade-Zeiten-Beschränkungen. Und damit es sauberes Wasser gibt, ist ein Filter-System eingebaut. Hat dann ja nicht mehr so viel mit Müllcontainern zu tun… Aber lustig sicher trotzdem. Flüge, um am Wochenende dabei zu sein, gibt’s hier.
So was gefällt mir, was der Spiegel da schreibt, würde ich auch mal gerne ausprobieren.
Merlin heißt das kleine Ding, ein Mini-U-Boot, es kann drei Leute aufnehmen und immerhin bis 40 Meter tief tauchen. Bedienung idiotensicher, also keine waghalsigen Tauch- und Steigmanöver möglich. Batterie hält ewige fünf Stunden, davor ist jede Sauerstoffflasche leer und die braucht man nämlich da es keine Kabine gibt, man also im “Freien” sitzt. Besonders ist auch, dass das kleine Boot sehr leise ist und sonst auch wenig Wirbel im Wasser verursacht, was dazu führen soll, noch näher an Fischschwärme heranzukommen oder sogar mit Delfinen ein kleines Stück mit zu schwimmen. Klingt doch Spitze. Einziges Problem mal wieder der Preis: Pro Woche vermietet für schlanke $ 25.000. Aber es gibt Aussicht auf Besserung, sagt doch der Erfinder: “In zehn Jahren wird diese Technologie nicht viel teurer sein als ein Tauchurlaub.