Ein gutes neues jahr!

Liebe Blog-Leser!

Euch allen ein gutes neues Jahr. Man liest ja nicht nur gute Aussichten, umso mehr sollten wir uns anstrengen, dass es anders, eben besser wird.

Alles Gute und bis bald im nächsten Jahr,

Euer Travel IQ-Team

Nackt durch den Harz

Es ist noch gar nicht so lange her, da sorgte deutschlands erster Nacktflieger für Schlagzeilen, heute las ich wieder einen sehr amüsanten Artikel zum Thema Freikörperkultur im Tourismus. Im Harz macht gerade die Idee die Runde einen Nacktwanderweg zu etablieren. Die Idee stamme ursprünglich vom Harzer Verkehrsverband HVV. Dieser hatte die Idee, offiziell zu erlauben das man in Zukunft gänzlich unbekleidet durch das Wippertal wandern kann. Normalerweise ist dies ja bekanntlich verboten und gilt als die Erregung öffentlichen Ärgernisses. Im Süden Sachsen-Anhalts keimt nun wohl die Hoffnung, die Region als touristisches Ziel mit der Maßnahme attraktiver zu machen. So richtig an die Spitze der Bewegung will man sich hier aber auch nicht so richtig stellen. Bleibt also abzuwarten, ob sich der geneigte FKK-Fan im nächsten Jahr im Harz die Hüllen vom Leib reissen darf, um so wie Gott in schuf in der Gegend rum zu spazieren. Ich wiederhole mich an der Stelle gern. Ich bin wahrlich kein Fan von FFK, aber wer es mag. Jedem das Seine würde ich sagen. Und so lange keine bundesdeutschen Innenstädte als FFK-Zone ausgerufen werden haben die Anhänger der Freikörperkultur meinen Segen.

Flüge zu verschenken

Das nenne ich mal ein Konjunkturprogramm. Um den arg gebeutelten Tourismus in Thailand wieder anzukurbeln verschenkt die führende asiatische Billigairline AirAsia sage und schreibe 100.000 Flugtickets nach Thailand. So berichtet zumindest der Blog von Hotelier. Mit den geschenkten Tickets ist es möglich von Vietnam, Kambodscha, Myramar, Indonesien, Malaysia, Signapur und China nach Bangkok zu fliegen. Die Tickets sind von heute bis Freitag direkt auf der Website von AirAsia zu buchen und haben eine Gültigkeit vom 6. Januar bis 31. März nächsten Jahres. Ein Haken gibt es jedoch. Steuern und Gebühren fallen auch bei den kostenlosen Tickets an und müssen von den Passagieren bezahlt werden. AirAsia bietet derzeit 400 internationale Flüge in der Woche an und verbindet Thailand mit dem Rest von Südostasien und China. Für uns Europäer und Amerikaner ist das Angebot ja eher uninteressant. Nichts desto trotz finde ich die Aktion durchaus beispielhaft, um die Tourismusindustrie zu stützen. Wäre doch schön, wenn auch bei uns eine solche Aktion Schule machen würde. Endlich mal eine konsequente Maßnahme, die einen wirklichen Effekt verspricht.

Fasten Seat Belts

Geiles Video, habe es gerade bei den Kollegen von Tourismus Zukunft gesehen: So können wir die Flugpreise stabil halten…

Star Alliance wächst - Brussels Airlines tritt dem Verbund bei

Gerade las ich im Vielflieger Blog, das auf dem diesjährigen Boardmeeting die Star Alliance beschlossen hat, die belgische Airline Brussels Airlines als 22. Mitglied in die Allianz mit aufzunehmen. Brussels Airlines betreibt derzeit mit 45 Maschinen ein Streckennetz mit 300 Flügen täglich und fliegt neben 55 europäischen Zielen auch 15 afrikanische Ziele an. Damit verbessert die Allianz ihr Angebot auf dem afrikanischen Kontinent deutlich. Für die Kunden ergeben sich aus der “Fusion” klare Vorteile. So wird auch das Vielfliegerprogramm der Brussels Airlines in die Vielfliegerporgramme der anderen Mitglieder der Allianz integriert, so dass in Zukunft Mitglieder auf allen Star Alliance Flügen Meilen sammeln können. Wenn es nach mir ginge, könnten sich einfach alle Airlines zu einem großen Verbund zusammenschliessen, was wäre das für eine Meilenflut für alle von uns.

Studie zur Flugsicherheit: Kollisionswarngeräte schlagen täglich Alarm

Recht bedenklich, was Spiegel Online da schreibt:

Im Schnitt fünfmal täglich gibt es im deutschen Luftraum Kollisions-Warnungen. Zu oft, meint ein Sicherheitsforscher an der TU Braunschweig, der ein bisher einmaliges Überwachungsnetz installierte. Die international vereinbarten Sicherheitsziele seien längst nicht erfüllt.

Sechs Jahre nach dem Flugzeugzusammenstoß bei Überlingen am Bodensee mit 71 Toten gibt es im deutschen Luftraum weiterhin täglich bedrohliche Verkehrsituationen. Im Schnitt kämen sich in Deutschland jeden Tag fünfmal Maschinen so nahe, dass das Kollisionsschutzsystem (ACAS) an Bord der Flugzeuge ausgelöst werde, sagte der Sicherheitsforscher Peter Form am Dienstag in Braunschweig. Das habe mit Beinahe-Kollisionen allerdings nichts zu tun, sagte Form. Diese unmittelbar gefährlichen Situationen geschehen nach Angabe der Deutschen Flugsicherung circa sechsmal im Jahr.

“Jeder siebte Pilot folgt zudem den Anweisungen des automatischen Schutzsystems nicht korrekt”, sagte der am Institut für Verkehrssicherung der TU Braunschweig tätige Professor außerdem. Auch bei der Kollision bei Überlingen im Juli 2002 folgte ein Pilot nicht den Anweisungen des Schutzsystems, sondern den Vorgaben der Flugsicherung. Dies löste letztlich den Zusammenstoß aus.
Der Braunschweiger Wissenschaftler untersuchte nach dem Zusammenstoß bei Überlingen systematisch den Datenaustausch zwischen Flugzeugen auf Kollisionsalarme. Im Rahmen des einmaligen Forschungsprojektes wurden von April 2007 bis August 2008 insgesamt 2,5 Millionen Flugstunden von Maschinen im norddeutschen Luftraum beobachtet. Seit August dieses Jahres wird mit Hilfe von fünf Bodenstationen der gesamte deutsche Luftraum auf Kollisionswarnungen abgesucht. In Norddeutschland habe man mindestens eine Kollisionswarnung pro Tag dokumentiert, im gesamten Bundesgebiet seien es etwa fünf, sagte Form.

Statistisch eine Kollision pro 30 bis 50 Millionen Flugstunden

Wenn das ACAC anspringt, bleiben den Piloten noch etwa 15 Sekunden Zeit, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. “Etwa fünf Sekunden sind für die Reaktion des Piloten und zehn Sekunden für die Ausweichbewegung vorgesehen”, erläuterte der Wissenschaftler. Bei Alarm müsse der Pilot die Anweisungen des Warnsystems genau befolgen. “Über die Aufmerksamkeit der Piloten hinaus gibt es dann keine technische Sicherung mehr.” Die Wissenschaft gehe aber davon aus, dass es bei jeder 10.000sten menschlichen Handlung zu einem Versagen oder einem Irrtum komme.

Nach den Forschungsergebnissen des Braunschweiger Wissenschaftlers droht damit über Deutschland rein statistisch “alle 30 bis 50 Millionen Flugstunden eine Kollision”. Mit der Einführung der Kollisionswarngeräte Anfang der Neunziger habe die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO die statistische Gefahr aber auf einen Zusammenstoß in einer Milliarde Flugstunden senken wollen. “Beim Kollisionsschutz sind wir vom gesetzten Sicherheitsziel noch weit entfernt”, sagte Form weiter. Dies sei ein weltweites Problem.

Bessere Schulung der Piloten

Bei einem Alarm des ACAS tut nicht jeder Pilot, was er soll, sagte der Sicherheitsexperte weiter. Zum Teil würden im Cockpit weiter die Anweisungen der Flugsicherung und nicht die des automatischen Ausweichsystems befolgt. Zum Teil würden die Anweisungen des Systems auch falsch interpretiert. Piloten gingen etwa vom Sink- in den Steigflug über, wenn das System ein Halten der Höhe verlange.

Die Flugsicherheit sei dadurch aber weder gefährdet noch beeinträchtigt, teilte die Gewerkschaft für Flugsicherung (GdF) in Frankfurt am Main mit. “Das Kollisionsfrühwarnsystem ist ‘dumm’, es warnt den Piloten völlig unnötig, denn sowohl der Pilot als auch der Fluglotse wissen über die aktuelle Situation bestens Bescheid”, sagte ein GdF-Sprecher. Das System gehe von einem gänzlichen Nicht-Handeln des Piloten aus, was nicht der Realität entspreche.

Form steht nach eigenen Angaben mit fünf deutschen Fluggesellschaften in Kontakt, die seine Forschungsergebnisse zur besseren Schulung ihrer Piloten nutzen wollen.
Maßnahmen seien auch bei der Flugsicherung notwendig, sagte er. Als gesetzlicher Höhenabstand zwischen zwei Flugzeugen sind in Deutschland lediglich 300 Meter vorgeschrieben. Dieser Höhenabstand reiche bei Maschinen im Steig- oder Sinkflug aber bei einem Pilotenfehler nicht mehr für ein Ausweichmanöver aus. Daher schlage das Kollisionswarnsystem bereits Alarm, wenn der gesetzliche Höhenabstand noch eingehalten werden.

Auch die Europäische Agentur für Flugsicherung (EASA) hat bereits positiv auf die neuen Erkenntnisse reagiert. “Wir haben Interesse an den Daten, weil auch die EASA an der Fortentwicklung von Kollisionsfrühwarnsystemen arbeitet”, sagte ein Sprecher am Dienstag . Die EASA wolle ihren Wissensstand kontinuierlich erweitern.

(Via Spiegel Online)

Auch die Russen müssen sparen

In St. Moritz werden reihenweise Hotelbuchungen über Weihnachten storniert. Von Russen, die sich die Suiten für bis zu 7.000 Franken pro Nacht nicht mehr leisten können. Hier gehts zum Bericht im Manager Magazin.

Hotels: Moskau mal wieder am teuersten

Spiegel Online berichtet über die Hotelpreisentwicklung. Dazu passt auch, dass es in St. Moritz Stornos von Russen hagelt, die ihre Hotelzimmer nicht mehr wollen…

Aber hier der Bericht aus Spiegel Online:

Im Schnitt 259 Euro pro Nacht müssen Hotelgäste in Moskau berappen - damit liegt die russische Metropole an der Spitze der teuersten Städte. In vielen Teilen der Welt sind die Übernachtungspreise allerdings gesunken, besonders in den USA.

Hotelübernachtungen sind im Sommer 2008 in vielen Teilen der Welt günstiger geworden. Der Hotelpreis-Index (HPI) des Portals Hotels.com registrierte in den Monaten Juli bis September Tarife, die im Schnitt um drei Prozent unter denen des dritten Quartals 2007 lagen. Für den Index werden die tatsächlich gezahlten Preise in 68.000 Hotels rund um den Globus ausgewertet.

Dabei zeige sich schon seit dem April, dass die Preise “als Reaktion der Hoteliers auf die wirtschaftliche Flaute” weltweit stetig sinken. Das Portal mit Deutschlandsitz in Berlin erwartet, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Monaten weiter fortsetzen wird.

Besonders stark sanken die Preise in diesem Sommer in Nordamerika, wo sie um fünf Prozent nachgaben. Hotelnächte in Las Vegas wurden für Urlauber aus der Eurozone sogar um 25 Prozent günstiger: In der Kasinostadt, die unter dem Druck steht, ihre vielen Zimmer permanent gut auszulasten, kostete die Nacht im Schnitt nur noch 74 Euro.

Auch in anderen Zielen profitierten Urlauber aus Mitteleuropa laut dem HPI von guten Wechselkursen. So sanken die Durchschnittspreise zum Beispiel in London um 13 Prozent auf nun 136 Euro pro Zimmer und Nacht. Um jeweils 20 Prozent nach unten gingen die Durchschnittsraten in Edinburgh (jetzt 126 Euro) und in Reykjavik auf Island (103 Euro).
Spitzenreiter der Reiseländer: Norwegen

Unter den teuersten Reiseländern Europas fiel Großbritannien von Platz eins auf Rang vier zurück: Im Schnitt mussten Reisende in England, Schottland und Wales noch 128 Euro pro Zimmer und Nacht bezahlen. Im Sommer 2007 waren es noch 148 Euro gewesen. Neuer Spitzenreiter in dieser Statistik ist jetzt Norwegen mit Durchschnittspreisen von 149 Euro, gefolgt von der Schweiz (147). In Deutschland mussten Hotelgäste im Schnitt 101 Euro pro Nacht zahlen. In Österreich waren es 98 Euro, zwölf Prozent weniger als im Vorjahr.

Insgesamt legten die Hotelpreise in Europa allerdings leicht zu: Sie stiegen im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres im Schnitt um zwei Prozent. Nach Einschätzung von Hotels.com lag dies an einer “einigermaßen starken Sommersaison” auf dem Kontinent. Auch in Europa seien die Hotelpreise inzwischen aber auf dem Rückzug. Dies werde sich für Reisende im Jahr 2009 voraussichtlich positiv auswirken.

Teuerste Städte: Moskau, Monte Carlo, New York

Die weltweit teuerste Stadt für Hotelgäste blieb dem HPI zufolge Moskau mit durchschnittlich 259 Euro pro Nacht und Zimmer. Auf Rang zwei folgt Monte Carlo (237 Euro) vor New York (219 Euro). In Deutschland waren Hotelbetten in Frankfurt/Main und Köln mit jeweils 119 Euro pro Zimmer und Nacht am teuersten. Beide Städte legten im Vergleich zum dritten Quartal 2007 deutlich zu, während der Vorjahres-Spitzenreiter Düsseldorf von 119 auf 105 Euro pro Nacht und Zimmer zurückfiel.

In Salzburg, der Stadt mit dem höchsten durchschnittlichen Zimmerpreis in Österreich, standen im Schnitt ebenfalls 119 Euro pro Nacht auf der Zimmerrechnung. In der Schweiz lag Genf mit 172 Euro an der Spitze, gefolgt von Zürich mit 139 Euro.

Dass wegen der Wirtschaftslage derzeit weniger gereist wird, lässt sich den Angaben zufolge nicht feststellen: Es gebe keinen Rückgang bei der Zahl der Kunden, so Hotels.com. Um ihre Ausgaben zu senken, buchten viele Reisende allerdings verstärkt Unterkünfte im mittleren Preissegment, zum Beispiel Hotels mit drei statt mit vier Sternen.

(Via Spiegel Online)

Der Krise zum Trotz - Shopping-Festival in Dubai

Was es nicht Alles gibt. Ich kannte Musikfestivals, Filmfestivals, Theaterfestivals und was sonst noch alles. Aber ein Shoppingfestival ist mir neu. Es sei denn man bezeichnet verkaufsoffene Sonntage als solche. Doch ist das in diesem Fall wohl eher nicht gemeint. Eben hört ich das erste mal vom “Dubai Shooping Festival” Es könnte wohl keinen besseren Ort geben, um ein Shoppingfestival zu veranstalten als Dubai. Der Wüstenstaat glänzt ja auch sonst nicht gerade mit Sparsamkeit oder Bescheidenheit. Vom 15. Januar bis 15. Februar 2009 wird sich das Emirat nach eigene Aussage in ein Einkaufsparadies der Superlative verwandeln und mit Preisnachlässen von 20 bis 70 Prozent kaufwillige Konsumjünger aus aller Welt ins Land locken. Um dem Namen Festival auch gerecht zu werden und nicht nur alle Läden aufzumachen gibt es daneben ein Rahmenprogramm mit Filmfestivals, Modenschauen, Feuerwerken und, man höre und staune, Verlosungen von Luxusautos und Goldbarren. Seit 1996 schon gibt man sich dem Shoppingrausch im Rahmen des Festivals nun schon hin. Bizarr irgendwie das Ganze. Vor Allem, wenn man hört, dass durchschnittlich rund zwei Milliarden Euro pro Festival von den Besuchern ausgegeben werden. Aber vielleicht können wir uns ja da eine Scheibe abschneiden und so etwas in Deutschland initiieren, um den Handel zu stärken und die Konjunktur anzukurbeln. Am Besten wird einfach der komplette Januar zum Shoppingfestivalmonat ernannt, dann kann man auch gleich noch den ganzen Plunder, der im Vorweihnachtsgeschäft liegen geblieben ist unter die Leute bringen. Einfach Geschäfte aufsperren, in der Innenstadt ein Feuerwerk abfackeln und Schokoladentaler verlosen und schon haben wir unser eigenes Shoppingfestival.

Neue iPhone Applikation von Sixt

Als bekennender IPhone-Fan und begeisterter Nutzer werde ich hier in unregelmässigen Abständen immer mal wieder Applikation vorstellen, die für Reisende durchaus praktischen Wert haben. Den Anfang macht vor einiger Zeit Fring. Eine Applikation die es erlaubt mit dem IPhone per Skype kostenlos zu kommunizieren. Nun bietet auch Sixt eine Applikation für das heiß geliebte Gadget an. Über die Anwendung kann der Kunde weltweit einen Mietwagen reservieren und erhält die Bestätigung via Screenshot. Darüber hinaus erlaubt die Applikation eine Übersicht aller getätigten Reservierungen und auch Stornos sind nun mobil möglich. Dank der GPS-Funktion kann man sich als geneigter Nutzer ausserdem die nächstgelegene Mietwagen-Station auf dem Display des IPhones anzeigen lassen. Praktische Sache für alle die viel unterwegs sind und öfter auf Mietwagen zurückgreifen. Schön wäre da noch ein Tool, dass quasi alle Anbieter bündelt und dann die nächst gelegene Station und den billigsten Mietwagen anzeigt. Vielleicht kann ich ja unseren CTO Tim von der Idee überzeugen. ;-)